Freitag, 22. August 2014

Sommerpause!


Auch der Blog macht nun zwei Wochen Pause und wir sehen, hören und lesen uns wieder ab Montag, 08.09.14. 

Bis dahin wünsche ich euch eine tolle Zeit <3!

Donnerstag, 21. August 2014

Claudis Corner | 30 Tage schreiben - mindful analysis!


Wer sonst nichts zu tun hat, sucht sich eine neue Herausforderung. Ich bin scheinbar gerade wieder mal nicht ausgelastet (haha) und habe daher beschlossen, mich auf eine kleine Reise zu mir selbst zu begeben. Auf diese Reise gehe ich mithilfe eines kleinen, feinen Heftchens aus der flow (Ausgabe 3/2014). „30 Tage schreiben, denken und sich finden“. Step by step bzw. Tag für Tag kommt man sich hier näher, so der Plan. „Achtsame Selbstreflexion“ – für jeden Tag gibt es eine Frage oder ein besonderes Thema.

Ich bin sehr gespannt, ob ich mich nun wirklich disziplinieren kann und jeden Tag ein paar Sätze zu Papier bringe. Ich wünsche es mir. Das ist eigentlich schon Part One der Challenge, das Dranbleiben. Und dann bin ich natürlich auch gespannt, ob ich eine Erkenntnis aus dem ziehen kann, was ich schreibe. Auch das wünsche ich mir, denn „Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung“. Und wer weiß, welches Potenzial noch in mir schlummert, von dem ich gar keine Ahnung habe…auch ein total aufregender Gedanke.

Eine innere Einkehr halte ich für sehr gut – momentan saust mein Leben buchstäblich an mir vorbei. Mich beschleicht immer wieder das Gefühl, dass ich alles zu unbewusst mache und - ja – vorbeirauschen lasse. Ich hätt das gern so wie in den Filmen, wo dann der Moment gefriert und man sich nochmal alles in Ruhe betrachten kann. Freeze!

Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, ob ich es dauerhaft schaffe mir Momente zu bewahren und mir selbst auf die Spur (Schliche?) zu kommen.

Habt eine schöne Sommerpause!

Claudi

Mittwoch, 20. August 2014

Der Blick auf das Wesentliche!



Eine Volksweisheit sagt: "Wenn du versuchst, zwei Kaninchen gleichzeitig einzufangen, werden dir beide entwischen!"

Da ist was dran und gerade Menschen, die viel um die Ohren haben und sich schnell begeistern, haben oft Probleme, sich zu fokussieren. Ich bin ein Paradebeispiel und darum lande ich auch immer wieder bei diesem Thema (nicht nur im Blog ;)).

Dabei ist es so wichtig (und wohltuend!!!!), sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Dazu gehört natürlich, klare Prioritäten zu setzen (was IST denn überhaupt wesentlich??), auch mal "nein" zu sagen und sich klar zu machen, dass auch äußeres Chaos zwangsläufig zu innerem Chaos führt! Mit anderen Worten: Ich kann nicht fokussiert an etwas arbeiten, wenn mein Schreibtisch aussieht, als wär ein Altpapier-Container explodiert.... Für mich eine der größten Herausforderungen, weil ich einen winzigen Schreibtisch habe und immer zu viel Kram. Ich arbeite daran....

Und ich habe mir vorgenommen, mir da echt genauer auf die Finger zu sehen. Muss ich wirklich mein Handy checken oder mal eben kurz bei Facebook gucken, während ich am Rechner zu tun habe? Oder muss womöglich auch noch das Radio oder der Fernseher laufen? Muss ich beim telefonieren auch noch im Rechner etwas suchen oder ein paar Belege sortieren? Ja, es muss alles immer total schnell gehen und wir werden permanent mit Informationen zugeballert. Und jede Info ist ein neues Wespennest. Wenn man da näher einsteigt, eröffnen sich wieder zig neue Möglichkeiten und Informationen. Wir haben Sehnsucht nach Ruhe und Aufmerksamkeit - und doch verlieren wir uns immer wieder.

Da schreibt man konzentriert an einem Text und *ping* - das Handy meldet, dass ich eine neue Nachricht habe. Sofort greife ich danach und - schwupps - bin ich raus. Da hilft echt nur, das Handy in einem anderen Raum unterzubringen und es gibt (natürlich ;)) auch Programme, die einem helfen, konzentriert bei der Sache zu bleiben, indem man das Internet (Facebook & Co.) für einen festgelegten Zeitraum sperrt.

Aber was ist mit den Gedankenschleifen?? Dafür gibt es (noch?) keine App....

Ich habe mir angewöhnt, jede Idee möglichst schnell irgendwo zu notieren. Dann habe ich den Kopf sofort wieder frei und nicht das Gefühl, dass ich da jetzt SOFORT mal dies oder jenes recherchieren muss. Tatsächlich brauche ich diese Notizen eher selten oder greife erst zu einem viel späteren Zeitpunkt darauf zurück. Vieles ist einfach nur ein Gedankengeplapper, das mich von wichtigen Dingen abhält :). Wenn du mal wieder in so einer Situation bist und gefühlte 1000 Gedanken auf dich einprasseln, probiere es mal aus: Nimm ein weißes Blatt Papier und notiere 3 Minuten alle Gedankenfetzen, die dir so durch den Kopf gehen. Ohne darüber nachzudenken und ohne ganze Sätze zu formulieren. Lass sie einfach raussprudeln. Dann leg den Zettel weg und mach mit deiner Aufgabe weiter. Wenn du dir dann irgendwann mal den Zettel zur Hand nimmst, wirst du (befremdet) darüber staunen, was einem so alles durch den Kopf geht.

Da sind wir jetzt natürlich wieder bei meinem Lieblingsthema :). Wenn ich regelmäßig Yoga mache und meditiere, bin ich insgesamt viel konzentrierter und aufmerksamer. Aber es funktioniert auch, wenn ich mich bei ganz alltäglichen Dingen zu mehr Achtsamkeit "zwinge". Wenn ich auf dem Weg zur Bahn einfach mal meine Umgebung genau wahrnehme und nicht schon die To-do-Liste für den Tag durchgehe. Das geht nur, wenn man sich wirklich beobachtet und auch mal "durchgreift".

Entschleunigung ist ja mittlerweile ein total abgelutschter Begriff. Aber genau darum geht es. Immer und immer wieder....

Und jetzt genieß vielleicht noch mal eine Minute ganz bewusst deinen Tee oder Kaffee :).

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Dienstag, 19. August 2014

Mach mal anders!


„Stillstand ist Rückschritt“! Dieser schlaue Satz stammt von Rudolf von Bennigsen-Foerder. Nee, nicht der vom Maschsee-Ufer  (obwohl die beiden Rudolfs anscheinend verwandt waren ;).

Zurück zum Thema: Wieso blogge ich heute etwas dazu?!

Ich bin definitiv ein bequemer Mensch, ich mag Routinen! Und ja, ich bekenne: Mit Veränderungen tue ich mich manchmal erschreckend schwer. Trotzdem weiß ich natürlich, dass ein aktives Leben ohne Veränderung gar nicht möglich ist. Und wenn ich ganz ehrlich bin, haben mich gerade die bahnbrechenden Veränderungen in meinem Leben so richtig vorwärts gebracht!

Es gibt wahnsinnig viele Studien die belegen, dass es absolut Sinn macht, Dinge mal ganz bewusst anders zu machen. Durchaus auch im ganz Kleinen: Du rührst deinen Kaffe immer mit der rechten Hand um? Nimm beim nächsten Mal doch den Löffel einfach mal in die linke Hand! Du gehst immer den gleichen Weg von der Bahn nach Hause? Mach morgen mal einen Umweg oder steig eine Haltestelle früher aus. Solche Veränderungen geben dem Gehirn neue und wichtige Impulse. Man verändert den Blick auf die Dinge, ist wacher, aufmerksamer und wird kreativer.

Genauso ist es bei deinem Körper! Er gewöhnt sich ruck zuck an gleichbleibende Bewegungsabläufe - ja auch, wenn du am Anfang das Gefühl hat: "JETZT fällt mein Bein ab" und "diese Übung wird mir NIEMALS leicht fallen" ;)!

Die Kurse der gracemethode sind so konzipiert, dass keine Kursstunde wie die andere ist. Es gibt Dinge, die immer dabei sind, andere (z. B. die 3-D-Bewegungen) wechseln von Stunde zu Stunde. Wir arbeiten ständig an neuen Abläufen und entwickeln neue Ideen. Nicht, weil uns langweilig ist oder wir gern die Dinge "umschmeißen". Nein, Ziel ist es, dem "gefürchteten Plateau" immer und immer wieder entgegenzuwirken!

Es ist natürlich eine super Sache, wenn du mit deinen festen Trainingstagen auch automatisch ein festes "Date mit movenyo" hast. Zum Beispiel IMMER freitags, 17:30 Uhr MIX. Gut, vielleicht kannst du nur an diesem Tag, vielleicht kannst du dir ein Training ohne Trampolin nicht gut vorstellen (verstehe ich....;)). Trotzdem ist das genau der Grund, warum wir die Rotation in den grace-Kursen eingeführt haben. Du kannst jeden Freitag kommen und du hast jede Woche einen anderen Schwerpunkt und einen neuen Ablauf.

Vielleicht magst du die Rotation nicht wirklich und rollst innerlich mit den Augen, wenn statt MIX Balance auf dem Plan steht. Aber vertrau mir, dein Körper wird es dir danken. Und keine Sorge wegen der Schwerpunkte. Wir arbeiten in jedem Kurs mit vollem Körpereinsatz - nicht nur in der Schwerpunkt-Zone. Die neuen Impulse werden deinen Körper überraschen und ordentlich "Feuer unter dem Hintern" machen.

Oder du probierst direkt mal nach den Ferien unseren neuen Kurs Dancelicious? Das ist definitiv mal etwas anderes... :)

Also Mädels: Raus aus der Routine!




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Montag, 18. August 2014

Stephies Biokosmetik-Essentials (Teil 1).


Vor allem nach meinem Chemiebomben-Post wurde ich oft gefragt, ob ich denn konsequent nur noch Bio-Kosmetik benutze und was ich da empfehlen kann. Ich weiß, dass diese Umstellung nicht leicht ist, denn gerade bei bewährten Produkten ist es nicht so einfach, "auf Wiedersehen" zu sagen und eine gute Alternative zu finden. 

Ich habe dazu Jahre gebraucht und viele, viele (zum Teil teure) Experimente gemacht. Meine Haut (vor allem am Körper) ist extrem empfindlich und reagiert auch bei Bioprodukten gern mal mit Rötungen und Ausschlag. Jede Haut und jedes Haar ist anders, keine Frage. Trotzdem stelle ich euch heute mal meine Lieblingsprodukte vor, die ich täglich im Einsatz habe. 

  1. Reines Aloevera-Gel, das ich in der Altstadt beim Kosmetikbazar kaufe. Ich mische es immer 1:1 mit
  2. 100% Argan-Öl, das ich neuerdings auch über den Kosmetikbazar beziehe (da kann man gleich mal einen regionalen Händler unterstützen). Beide Produkte kann man natürlich auch super getrennt voneinander benutzen, aber für Gesicht und Körper sind sie in der Kombination unschlagbar. Arganöl pur massiere ich mir gern in die Haarspitzen oder füge ein paar Tropfen mit ins Badewasser. Aloevera-Gel ist toll, wenn man einen leichten Sonnenbrand hat oder auch bei kleinen Verletzungen. 
  3. Mein geliebtes Khadi Kräutershampoo. Es ist einfach perfekt für meine Haar. Generell kann ich alle Khadi-Shampoos empfehlen :). 
  4. Jetzt wird es luxuriös, denn die Produkte von meiner Lieblingsfirma The Organic Pharmacy sind unfassbar teuer :(. Wann immer ich kann, könne ich mir eine Creme oder ein Serum, denn ich muss wirklich sagen: Noch nie habe ich eine bessere Creme besessen. Meine Haut liebt (leider) diese Produkte. Ganz besonders wunderbar ist der Carrot-Butter-Cleanser. Eine echte Wohltat für trockene und gestresste Haut. 
  5. Immer im Hause habe ich Epsom-Salz (Bittersalz = Magnesiumsulfat), das zur Zeit oft als Detox-Bad gehandelt wird. Es ist basisch und wunderbar regenerierend nach einem langen Unterrichtstag (ein paar Tropfen Lanvendelöl dazu - perfekt). Man darf nicht zu heiß baden und sollte mindestens 20 Minuten aushalten, weil dann der Entgiftungsprozess über die Haut beginnt. Kein Problem mit einem Buch, oder? 
  6. Noch ein Jeden-Tag-Produkt ist für mich das Rosenwasser von Khadi. Ich benutze es als Gesichtswasser, aber es ist auch eine tolle Erfrischung an heißen Tagen (oder einfach mal so). 
Im Verlauf der Woche gibt es noch einen Teil 2 und da habe ich auch noch ein paar Produkttipps zur dekorativen Kosmetik.

Was könnt ihr so empfehlen? Ich freue mich immer über neue Anregungen.


Donnerstag, 14. August 2014

Claudis Corner | Staubsauger-Polizei!


Jetzt ist die Kacke am Dampfen, Leute. Ich habe mir  - trotz des durch einen Kurztrip geschrumpften Monatsbudgets - einen neuen Staubsauger gekauft. Soweit so gut. 89 Euro, kann man machen. Diese 89 Euro hätte ich normalerweise eher in Schuhe investiert, das fällt diesen Monat aber flach...Das Schlimme ist, dass ich Staubsaugen wirklich hasse. Sollte es eine Hölle und die ewige Verdammnis geben, dann werde ich dort fürs Staubsaugen zuständig sein. Ich sehe es schon vor mir, wie ich da im Höllenschlund dauernd mit den Kabel nicht hinreiche und zerbrechliche Teufelsvasen vom Tisch kippen, weil der Staubsauger überall gegenrumst. 

Naja – kleiner Exkurs. 

Was mich wirklich nachhaltig schockiert hat, war: ich komme Freitag nach einem langen Arbeitstag nach Hause und das erste, was ich mache: Staubsaugen! Da fliege ich geradezu auf mein neues Haushaltsgerät hin, ziehe an der noch prächtig aufgewickelten Kabelage, starte das Ding und S T A U B S A U G E.

So, das musste ich jetzt selbst nochmal kurz sacken lassen. Nach dem Reinigen des Wohnzimmers und des Flurs wurde ich meines Tuns gewahr und stoppte sofort. Wo kommen wir denn da hin?

Aber zugegeben, der neue Staubsauger ist toll. Das Modell, das bis dahin im Einsatz war, ist 16 Jahre alt. Nach und nach kam es zu Aussetzern und immer mehr Teile fielen ab – ein Wechsel war nun angezeigt. Und dann sah ich das Schnäppchen im Prospekt. 89 Euro, AEG, flüsterleise, 12 Meter Kabel, viel Zubehör, schickes schwarz-graues Gehäuse – nehm' ich. Vorher hatte ich ein quietschgelbes Gerät – es ist ein bisschen wie der Wechsel von der Ente zum Porsche.

Wie ihr bereits wisst, ist frau qualitätsbewusst (ich habe es ja vergangene Woche hier kurz angerissen) und so informierte ich mich erstmal im Internet über den Staubsauger. 89 Euro ist nämlich echt günstig, nachdem uns ein Fachberater vor einiger Zeit ein Mielegerät für runde 350 Euro empfohlen hatte – wegen der Katzenhaare und so.

Ich habe also kurz geschaut und durchweg gute Kritiken gefunden. Allerdings waren im Netz deutlich höhere Preise angezeigt...Was is' da los? Warum wird das Ding so verscherbelt? Ich kann es euch sagen! Haltet euch fest. "Ab September 2014 dürfen in der Europäischen Union nur noch Staubsauger verkauft werden, deren Leistung maximal 1.600 Watt beträgt."* Da ist mein Gerät mit 1800 Watt natürlich plötzlich Ausschussware.

Es kommt aber noch was nach, denn : "Ab September 2017 tritt eine Verschärfung der Regelung in Kraft und in der Europäischen Union dürfen dann nur noch Staubsauger verkauft werden, deren Leistung maximal 900 Watt beträgt."*

Nun kann man sich darüber streiten, ob es angebracht ist, dass die EU sich um Staubsauger-Wattzahlen kümmert...oder um Leuchtmittel, Einheits-Saatgut, Gurkenformen. Hier mal ein paar skurrile Beispiele.

Ich hoffe nun sehr, dass nicht aufgrund  meines exorbitanten Stromverbrauchs, der lauten Staugbsaugergeräusche (und des bargeldlosen und damit dokumentierten Zahlungsvorgangs beim Staubsaugerkauf) über kurz oder lang die EU-Staubsauger-Polizei vor der Tür steht.  Die Gesetzeshüter nehmen mir im Zweifel meinen Staubsauger weg – meinen Indoor-Porsche.
Vielleicht fahr ich gleich nochmal 'ne Runde...

In diesem Sinne – sauber bleiben :-)

Claudi

*Quelle: http://www.staubsauger.net/wattbeschraenkung/

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Mittwoch, 13. August 2014

Aua - Muskelkater!


Weil es immer wieder Thema ist, kommt hier noch mal mein Muskelkaterpost von 2011 :


Was tun bei Muskelkater!?

Mit Muskelkater verbindet die meisten von uns eine merkwürde Hass-Liebe! Einerseits zeigt er uns: Hey, ich habe ordentlich was getan, andererseits ist er natürlich schmerzhaft und unangenehm. Wenn es nicht zwickt, hat man fast das Gefühl, man hätte nicht intensiv genug gesportelt. Also, was ist jetzt richtig oder gut??

Muskelkater ist tatsächlich ein Zeichen für Überbelastung. Gerade bei neuen Bewegungsabläufen quält man sich meist am nächsten (oder übernächsten) Tag mit einem mehr oder weniger heftigen Muskelkater. Ich gestehe aber, dass ich bei leichtem (!) Muskelkater in bzw. an "den richtigen Stellen" trotzdem immer irgendewie erfreut bin (Hass-Liebe eben *seufz*).

Es hält sich das hartnäckige Gerücht, dass man bei Muskelkater sofort weitermachen soll, denn früher ging man davon aus, dass Muskelkater durch zu viel Milchsäure im Körper entsteht. Das ist mittlerweile widerlegt. Klar ist, dass die Milchsäure sowohl bei Anfängern als auch bei Sportprofis auftritt. Ungeübte bekommen aber natürlich viel eher Muskelkater.

Tatsache ist, dass durch die Ausnahme-Belastung winzige Risse im Muskelgewebe gebildet werden. Es werden Entzündungs-Stoffe freigesetzt und Wasser kann durch die Risse ins Gewebe fließen. Dort sammelt es sich, und langsam schwellen die Muskelfasern an. Der Dehnungsschmerz ist das, was man Muskelkater nennt. Der Name "Muskelkater" kommt übrigens vermutlich von der Eindeutschung des Wortes "Katarrh", das eine Schleimhautentzündung bezeichnet.

Interessant ist, dass empfohlen wird, vorbeugend Kirschsaft zu trinken. Ja, richtig gelesen ;-). US-Wissenschaftler haben in einer Ministudie mit 14 College-Studenten herausgefunden, dass der Konsum von Sauerkirschsaft sowohl den Verfall der Muskelleistungsfähigkeit bremst als auch das Schmerzempfinden positiv beeinflusst. Die Safttrinker hatten weniger Muskelkater als die Wassertrinker, vermutlich weil Sauerkirschen entzündungshemmend wirken.

Ansonsten gibt es altbewährte Ratschläge: Regelmäßig (!!!) Sport treiben, nicht übertreiben und die Muskulatur vor dem Sport gut aufwärmen. Auch Magnesium vor körperlichen Anstrengungen hilft.

Wenn es schon zu spät ist, helfen Entspannungsbäder (perfekt sind Basenbäder und/oder Bäder in Bittersaltz, die aus Magnesiumsulfat bestehen), Sauna und sanfte Massagen (oder Einreibungen mit Franzbranntwein).

PS: Wusstet Ihr, dass Pferde neben Menschen die einzigen Säugetiere sind, die auch Muskelkater bekommen können? Wie sympathisch!


Image via tee-org.

Dienstag, 12. August 2014

Haare ab!?

Es gibt Dinge, die nerven! Beine rasieren gehört definitiv dazu, oder? Für manche Frauen ist es eine Grundsatzfrage und gehört fest zum täglichen Körperpflegeprogramm. Andere machen es nur, weil alle es machen und träumen insgeheim von einem "Leben in Freiheit" ;). Manche rasieren jeden Tag, nur im Sommer, nach Bedarf oder überhaupt nicht. Entweder, weil sie andere Enthaarungstechniken anwenden oder auch, weil sie ihre Körperbehaarung okay finden. 

Los! Hosen runter - wie seht ihr das?

Ich rasiere. Weil ich glatte Haut mag und weil es schnell geht. Keine Ahnung, wann das anfing. Aber ich habe mir die Achseln beispielsweise schon als Teenager rasiert (und als ICH Teenager war, stand Nena noch mit vollem Achselhaar auf der Bühne und NIEMANDEN hat's empört :)): Aber ich war nicht etwa eine Trendsetterin - mir waren die zwei Haare in zwei Reihen unter den Achseln einfach nur peinlich (dann lieber blank ;)). Da ahnt man schon, dass es so etwas wie einen gesellschaftlichen Druck gibt. In die eine oder eben in die andere Richtung...

Mittlerweile macht man ja vor keinem Körperhaar mehr halt und ganze nachrückende Generationen zucken bei FKK-Aufnahmen aus den 70ern irritiert zusammen (Ja, Leute - sooooo sieht der gemeine und unbearbeitete Mensch aus :)). Dabei hätte sich damals niemand vorstellen können (oder wollen!), dass es irgendwann mal schick sein wird, "untenrum" einheitlich kahl zu sein. Bei Jugendlichen ist die komplette Intimrasur ein Muss und ein ein Zeichen von Normalität. Hingegen finden "ältere" Menschen diesen Trend eher befremdlich und auch nicht wirklich ästhetisch. Wobei es ja auch noch Unterschiede gibt zwischen dem absoluten Kahlschlag, der "Frisur" und dem außer Kontrolle geratenen Busch. Ähnlich sieht es übrigens mit männlichem Brusthaar aus. Früher war das sexy und ein Zeichen von Männlichkeit - heute rümpft man die Nase und sieht fast nur noch blitzeblank rasierte Männerbrüste.

Hmmm. Es wäre mal interessant, diese Trends tiefenpsychologisch genauer unter die Lupe zu nehmen.

Und für alle, die heute unschlüssig sind (zumindest, was die Beine betrifft), hab ich hier eine kleine Entscheidungshilfe ;). 



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Montag, 11. August 2014

Vertrauen ist gut....!


Hör auf deinen Bauch, deine Intuition! Ja, aber schalte das Gehirn dabei nicht zwangsläufig aus....

Eine schöne Geschichte dazu, die ich schon einmal vor zwei Jahren gepostet habe:

Drei Mönche sitzen in einem Boot und angeln. Nach einer Weile gehen dem einen Mönch die Würmer aus. Er legt seine Angel zur Seite, schaut kurz zum Himmel und dann aufs Wasser. Er zieht seine Kutte etwas hoch, steigt aus dem Boot, läuft über das Wasser zum Ufer, wo er sich einige Würmer holt, um dann zurück über das Wasser zum Boot zu laufen und weiterzuangeln.

Nach einer Weile gehen dem nächsten Mönch die Würmer aus. Auch er legt seine Angel zur Seite, schaut kurz zum Himmel, dann aufs Wasser, zieht seine Kutte etwas hoch, steigt aus dem Boot, läuft übers Wasser zum Ufer, holt einige Würmer, läuft über das Wasser zum Boot zurück und angelt weiter.

Nach einer Weile gehen auch dem dritten Mönch die Würmer aus. Er legt seine Angel zur Seite, schaut kurz zum Himmel, dann aufs Wasser, zieht seine Kutte etwas hoch, steigt aus dem Boot und versinkt wie ein Stein.

Meint der erste Mönch zum anderen: "Gottvertrauen hat er ja ..." "Ja, das hat er", meint der andere Mönch, "aber er weiß leider nicht, wo die Pfähle stehen."

;-) ;-) ;-)

Was will uns das sagen? Vertrauen ist super - Wissen kann aber auch nicht schaden...

Aus: Zeit zu leben.de

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Donnerstag, 7. August 2014

Claudis Corner | Über Männer und Frauen!


Dass es zwischen den beiden Geschlechtern kleine aber feine Unterschiede gibt, ist ja hinlänglich bekannt. Nun habe ich aber einen Artikel zu dem Thema gelesen. Es geht darin um das Verhalten von Frauen und Männern beim Online-Shopping. Fazit: Frauen sind anspruchsvoller als Männer, sie achten auf gute Leitung, eine gelungene Produktpräsentation sowie auf Informationen über Zahlungsweise und Versandart. Männer seien in dieser Hinsicht "unterkomplex", heißt es dort.

Ich möchte hier jetzt nicht so einen "Frauen sind viel cooler als Männer"-Beitrag schreiben, komme aber dennoch nicht umhin festzustellen, dass mich dieses Ergebnis der Studie nicht überrascht. In vielen Bereichen des täglichen Lebens mache ich die Erfahrung, dass gerade diese Differenz der Ansprüche zu einigen Missverständnissen führt.

Die Erkenntnis: Das Konfliktpotenzial ergibt sich daraus, dass Frauen anspruchsvoller und Männer unterkomplex sind. Vielleicht trägt diese Erkenntnis, wenn man sie auf den Alltag anwendet, zu einer Entspannung im Kampf der Geschlechter – und dieser findet ja nicht nur in den eigenen vier Wänden statt. Auch der Umgang mit dem Kollegen oder dem Servicemitarbeiter, dem Postboten oder dem Handwerker könnte leichter werden, wenn man sich immer wieder vor Augen führt, dass hier ganz einfach zwei Welten aufeinanderprallen - und, dass aufgrund der Unterkomplexität des Gegenübers möglicherweise ganz einfach mal kein Konsens erreicht werden kann...

Vielleicht führt das zu mehr Gelassenheit, denn natürlich ist es meist die Frau, die bei den alltäglichen Konflikten aus der Haut fährt. Beispiel: Baumarkt! Eigentlich klischeehaft Revier des Mannes. Hier kann man es dauernd beobachten, wie die Frauen Männer ankeifen. Hey! Nur die Ruhe! Unterkomplexität trifft auf hohe Ansprüche – kein Grund rumzuzetern – durchatmen. Und dann gelassen die Standpunkte klären...

Ob sich das machen lässt? Ausprobieren! :-)

In diesem Sinne: locker bleiben.
Claudi

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Mittwoch, 6. August 2014

Was macht ihr da eigentlich bei movenyo?








Images via retrofieber.blogsport.de, freudevollerleben.de, tsd-sport.de und movenyo.de

Just go with the flow!



Gerade bin ich beim Kramen über meinen Gastartikel zum Thema "im Fluss" für das Ginko-Magazin gestolpert. 

Flow ist ein Zustand der völligen Hingabe zur augenblicklichen Tätigkeit (um es mal mit meinen eigenen Worten zu beschreiben). Und damit die perfekte Meditation :).

Besonders schön finde ich das Zitat von dem Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi - Autor des Buches: "Flow - Das Geheimnis des Glücks":  

"Flow ist eine Form von Glück, auf die man Einfluss hat!"

Es ist natürlich kein Zufall, dass ALLE unsere Kurse perfekte Flow-Kurse sind :). Yoga sowieso, aber auch Pilates (weil wir uns ganz auf die Atmung während der Bewegung konzentrieren). Aber natürlich auch alle Tanzkurse und ganz besonders der Trampolin-Kurs "Mix" der gracemethode.

Mehr Flow im Alltag sorgt tatsächlich für ein schöneres Leben!

Hast du Flow-"Tricks" oder bei welchen Tätigkeiten kommst du persölnlich in den Flow? Erzähl mal...

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Dienstag, 5. August 2014

Regentage!


Aus gegebenem Anlass und beim Blick aus dem Fenster gibt es heute nur einen kleinen Motivationsschub von mir.

Ich bin ja kein Freund von Hitze, aber ich gebe zu: Dauerregen und grauen Himmel find ich jetzt auch nicht so super :). Man sieht also mal wieder: Es ist schwer, es uns recht zu machen... Darum sollten wir die Dinge einfach mal so nehmen wie sie sind und das Beste daraus machen. Ja, erinnert mich daran, wenn die nächste Hitzewelle kommt *lach*! 

Denkt an all die Vorteile, die Regen bringt: Die Blumen und Bäume freuen sich, die Luft wird sauber, man muss keine Fenster putzen und Regen riecht ganz wunderbar. Ich liebe es, auf dem (überdachten ;)) Balkon zu sitzen und zu beobachten, wie der Regen aufs Wasser der Leine prasselt. Gern mit einem Kaffee in der Hand - das ist eine der schönsten Meditationsformen für mich :).

"In Afrika bedeutet Regen schönes Wetter. Wenn wir uns doch mit dem Regenschirm eine afrikanische Seele ausleihen könnten!"
Walter Ludin (Schweizer Journalist, Aphoristiker und Autor)


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Montag, 4. August 2014

movenyo-Beats | gracemethode MIX


Es wird mal wieder Zeit für Musik und es gibt keinen besseren Zeitpunkt als den Montagmorgen, oder? 

Auf vielfachen Wunsch hier jetzt mal die Playlist vom aktuellen MIX-Kurs (gracemethode)!

Viel Spaß damit :).