
Neulich habe ich einen
Beitrag auf dem Dritten gesehen und es ging um Zusätze in Kosmetika.
Gefährliche Zusätze, wie Parabene oder Ethyhexyl Methoxycinnamate.
Da man es nicht mal aussprechen kann, es sei denn, man ist vom Fach,
möchte man es sich vielleicht auch nicht ins Gesicht schmieren. Ich
jedenfalls kann gut drauf verzichten, denn beide Stoffe stehen auf
der Liste der hormonell wirksamen Stoffe. Das heißt, bei Tieren
wurden "hormonelle Störungen wie Veränderungen der
Geschlechtsorgane dokumentiert", sagt die Toxfox-App.
Die App wurde in dem
Fernsehbericht vorgestellt und ich habe sie mir gleich
heruntergeladen, um danach erstmal meine komplette Kosmetik zu
scannen. Wir hatten ein kontaminiertes Haarstylingprodukt und ein
Duschgel dieser Art – beides flog gleich in den Müll, wobei man es
wohl eher in den Sondermüll hätte werfen müssen.

Wenn ich "kontaminiert"
sage, dann heißt das keineswegs, dass die Stoffe versehentlich in
der Kosmetik gelandet sind. Im Gegenteil. Was die App dazu sagt:
"Viele Kosme6ik- und Körperpflegeprodukte enthalten hormonell
wirksame Stoffe. Wissenschaftliche Studien bringen diese Stoffe mit
gesundheitlichen Problemen in Verbindung, wie einem Rückgang an
Spermienqualität, Missbildungen der Geschlechtsorgane, Brust- und
Hodenkrebs, Fettleibigkeit oder verfrühte Pubertät bei Mädchen."
Furchtbar! Da cremt man sich ein, um sich vermeintlich gegen Sonne
und Hautkrebs zu schützen, und in Wahrheit schmierst du dir
Ethyhexyl Methoxycinnamate ins Gesicht. Es dient nämlich als
UV-Filter (Sonnenschutz). Und es ist ein gefährlicher Stoff. Zwar
heißt es im Infobereich der App: "Die in einem einzelnen
Produkt enthaltene Menge macht in der Regel noch nicht krank, doch
die Benutzung mehrerer Produkte kann zu einer gefährlichen Dosis
führen."
Natürlich hat der
Durchschnittsmensch hierzulande mehr als ein Kosmetikprodukt,
Tagescreme, Nachtcreme, Deo, Duschgel, Bodylotion, Wimperntusche,
Rasiercreme usw., usf. Wie bei jedem Gift, die Menge macht's. Allein
das Wissen darum, dass es Konzerne gibt, die ihren Produkten dieses
Zeug beimischen, ist schon schlimm. Aber ich möchte das Produkt dann
weder an meinem Körper, noch möchte ich dieses Verhalten
unterstützen. Von daher, versuche ich kontaminierte Kosmetik zu
vermeiden. Gottlob ist meine Kosmetik bereits jetzt okay – ich
hatte es stets vorausgesetzt, weil ich sehr darauf achte. Toxfox hat
es nun bestätigt.
Die App filtert nach
"16 Chemikalien, die regelmäßig in Kosmetika verwendet werden
und die zu hormonellen St5örungen bei Tieren geführt haben."
Herausgeber ist im Übrigen der BUND (Bund für Umwelt und
Naturschutz in Deutschland). Die App ist kostenlos erhältlich,
Spenden werden gern genommen. Ich für meinen Teil werde spenden,
denn solche Projekte verdienen Unterstützung.
Image privat/screenshot Toxfox