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Montag, 8. Februar 2016

Die neue movenyo-App ist da!

Woohoo!!! 

Ab sofort kannst du super entspannt mit der neuen movenyo-App deinen Account bei uns verwalten. Kurse buchen, Kurse canceln - was auch immer. Verfügbar für Android-Telefone und iPhone.  Einfach unten auf die Links klicken, installieren und loslegen. Die Anwendersprache des Programms ist englisch (aber auch für alle gut verständlich, die nicht so perfekt englisch sprechen). Wir nutzen ja ein amerikanisches Produkt und darum lässt sich das nicht ändern. 

Die Inhalte der Kurse etc. sind aber alle auf Deutsch.

Viel Spaß :)

P.S. Weil gerade die Frage bei Facebook kam: Die "alte App" läuft noch parallel. Da eure Daten zentral gespeichert sind (Kurse, Reservierungen etc.), geht euch bei einem Wechsel aber nichts verloren. 


 movenyo - Tanz & Bewegung – Miniaturansicht des Screenshots

https://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=1079956729&mt=8 

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.healcode.HC1561

Donnerstag, 19. November 2015

Claudis Corner | Von Instyle zu green livestyle...

In der jüngsten Vergangenheit ist mir bewusst geworden, wie sehr ich mich doch verändert habe. Es ist wirklich zusammenzufassen mit „Von Instyle zu green livestyle“. Vor vier Jahren habe ich eine Gehaltserhöhung bekommen – zur Feier des Tages habe ich mir ein Instyle-Abo geschenkt. Mittlerweile ist es so, dass das Abo gekündigt ist und ich jede Ausgabe, die kommt, mit einem scheelen Blick bedenke. Früher dachte ich, dass die modebewusste Frau ohne Instyle ja wohl nicht klarkommen kann. Heute bin ich der festen Überzeugung, dass das alles Mist ist und Teil des Problems.

Aha, aha, dies, das und jenes muss man also haben, um angesagt zu sein? Meine Fragen heute: „Wie wurde das hergestellt? Wie viel bekommen die Näherinnen? Kann man das denn guten Gewissens kaufen?“ Die Antwort: „Leider kann man es nicht!“ Vielleicht reagiere ich ja über, aber ich fühle mich jeden Tag aufs Neue heraus– und überfordert, wenn ich einkaufen soll. Mode? Ausbeutung! Jeans? Wasserverschwendung! Lederschuhe? Ich bitte dich! Käse? Analog! Bio? Trotzdem Industrie! Was tun? Ich weiß es nicht!

Ich lese die letzten Instyles, die sich in meinen Briefkasten verirren ja trotzdem. Aber: Liebe Instyle, sorry, wir passen nicht mehr zusammen.

Es ist wirklich - auch für mich – ganz komisch zu sehen bzw. zu bemerken, wie sehr ich mich gewandelt habe und wie anders meine Interessen geworden sind. Ich möchte das Früher nicht missen und nicht verteufeln, aber es entspricht mir überhaupt nicht mehr. Krass! Gruselig und toll zugleich. Ich bin ein gespannter Beobachter meines eigenen Weges, trotzdem steht man manchmal irritiert da und wundert sich.

Letztlich bin ich froh, ein Stück weiter gekommen zu sein.

Ich lese jetzt viel lieber die green livestyle.

Die stelle ich euch in der nächsten Corner vor.

Claudi

Montag, 31. August 2015

Claudis Corner | Emotional Detox!

 Claudis Blogbeitrag ist eigentlich von letztem Donnerstag, ging aber in den www-Weiten irgendwie auf Reisen ;).

„Nothing exists except atoms and empty space; everything else is opinion. “

Mit diesen weisen Worten schickt mich mein neuer Lieblingstee in den Tag. „Emotional Detox“ heißt er und ich habe ihn nicht nur wegen dieses vielversprechenden Namens gekauft, sondern weil die Verpackung so wunderschön aussieht. Die Farbe, die gesamt Aufmachung schrie förmlich: „Nimm ich mit, ich werde dir guttun.“ Und ja, es stimmt.

Heute ist es wieder mal dunkel und grau draußen, der Sommer macht eine Pause. Nach den heißen Tagen, an denen wir an der 30 Grad-Marke kratzten, sind 16 Grad Außentemperatur geradezu arktisch. Mir ist kalt. Ich habe kalte Finger. Ich hätte ein Halstuch umbinden sollen. Es gibt Menschen, die mich als wechselwarmes Wesen bezeichnen, das seine Körpertemperatur der Umgebungstemperatur anpasst. Dunkel ist dann auch gleich kalt…

Jedenfalls ist es heute weder warm noch hell, so dass ich innere Wärme über heißen Tee beziehen muss. Shoti Maa Tea, Bio, ganz großartig – und dann auch noch mit Sinnspruch. Den habe ich in der Tat erst heute entdeckt, obwohl ich den tollen Tee nun schon etwas länger trinke. Vielleicht war ich heute empfänglich für die Botschaft, als ich da so in der winzigen, fensterlosen Teeküche im Büro stand?

Ahhhh…jetzt habe ich mich schon so gedetoxt, dass mir glatt die Worte fehlen. Empty space zwischen den Ohren, sozusagen.

Gibt es dem denn noch etwas hinzuzufügen? Eher nicht. Vielleicht nur, dass ich mich schon ein klitzekleines Bisschen auf den Herbst freue und damit auf mehr Tee. Auf mehr Shoti Maa Tea-Sorten, durch die ich mich dann genussvoll schlürfen werde. Vielleicht ist auch eine dabei, die den empty space wieder füllt? „Vision“ zum Beispiel – hört sich doch vielversprechend an.

Claudi
Images privat via Claudia 





Donnerstag, 16. Juli 2015

Claudis Corner | Sommer, Sonne, Reiselektüre!



Als es nun so wahnsinnig heiß wurde, war ich so richtig in Sommerstimmung. Ein bisschen so wie früher, als die Sommerferien vor der Tür standen und eine lange Zeit des Nichtstun vor einem lag. Schier endlose Wochen, in denen man sich eine besondere Freiheit gönnte. Und in denen man sich erneuerte, neu erfand, irgendwie häutete, um dann sechs Wochen später innerlich gereifter und äußerlich ganz anders in die Schule zurückzukehren. Nach so einer Zeit sehnte ich mich so richtig, doch der durchschnittliche Arbeitnehmer macht keine sechs Wochen Urlaub am Stück. "Wie also", dachte ich, "kann ich denn diesen Zustand von damals irgendwie nachstellen? Was waren denn während der Sommerzeit die Highlights?" Und dann las ich bezeichnender Weise während einer Zugfahrt etwas über die all time favorite-Sommerlektüren einiger Redakteure. Über die Bücher, die einen Sommer lang die Aufmerksamkeit der Leser gefesselt hatte und in ihrer Art den Sommer sowohl einzigartig als auch unvergesslich gemacht hatten.

"Ja richtig", dachte ich, "die Sommerlektüre!" Auch für mich waren die Sommerbücher besondere Bücher. Besonders gerne habe ich am Baggersee gelesen. Meine Freundin und ich hatten ganz früher unsere Fahrräder, Handtücher, Leibnizkekse, Sprudel und „Das lustige Taschenbuch“ dabei. Damals waren wir OS-Schülerinnen. In meiner Erinnerung waren die Sommer heiß. Ich sehe noch das Wasser aus unseren Haaren auf die Seiten tropfen, als wir uns nach einem erfrischen Bad wieder bäuchlings auf die Handtücher warfen. Und sonnenwarme Butterkekse schmecken auch irgendwie besonders und anders und besser.

Mit zunehmendem Alter änderte sich die Lektüre und auch die Art der weiteren Freizeitgestaltung. Als Teenager blieb ich allein zuhause – Familie samt Bruder verreiste. Ich hütete Haus und Katze, lag an den super heißen Tagen in einer mit Wasser gefüllten Wäschewanne auf der Terrasse und las "Der Medicus". Alle Teile hintereinander. Nach meiner Erinnerung ging das – ob diese trügt, vermag ich nicht zu sagen. Aber diese Bücher haben mich sehr gefesselt. Wahrscheinlich habe ich zwischendurch "Beverly Hills 90210" im TV gesehen. Und abends dann auch mal ein Bierchen mit Freunden geschlürft und MTV geschaut.

Zu Studentenzeiten verschwammen Freizeit und Arbeitszeit zunehmend. Man hatte zwar Semesterferien, musste aber arbeiten. Ich las trotzdem immer weiter – viel und überall. Gerne in der Stadtbahn und an der Haltestelle, während der Pausen. Da habe ich irgendwann "Harry Potter" für mich entdeckt. Was hatte ich für ein Glück als Literaturwissenschaftsstudentin während der Urlaubsvertretungen auch im Büro lesen zu dürfen. Tat ich auch – ich weiß noch, wie ich in einer Mittagspause in den Bertelsmann Buchclub an der Goseriede fuhr, um mir den nächsten Teil von Harry Potter zu besorgen.

Mit zunehmendem Alter nehmen diese bahnbrechenden Erfahrungen mit Bücher ab. Ich lese weiterhin, aber ich nehme mir immer seltener die Zeit in den Büchern zu versinken. Das finde ich schade und das sollte sich ändern. Es liegt nicht am mangelnden Interesse, sondern an meinem Tagespensum, das abends nach getaner Arbeit am Bildschirm meist nur noch ein, zwei Seiten zulässt. Dann fallen mir die Augen zu.

Für den Sommer 2015 habe ich mir ein Sommerbuch verschrieben. Ich habe eine Woche frei (ja, immerhin) und das Buch liegt schon bereit: Hakan Nesser. Himmel über London. Ich freu mich drauf. Und bis es soweit ist und mich in diesem Fall tatsächlich "die Muße küsst", höre ich ein Lieblingssommerbuch eines der oben genannten Redakteure: Schloss Gripsholm von Kurt Tucholsky. Da habe ich auch während eines Teenagersommers gelesen, damals im kühlen Keller liegend, da man mir gerade meine Weisheitszähne gezogen hatte. Ach ja, da werden Erinnerungen wach...

Ich wünsche euch einen schönen, entspannten, bewegenden Sommer!

Claudi

Image via Picmonkey

Donnerstag, 18. Juni 2015

Claudis Corner | Eine Frage des Alters?

Das ist ja immer so eine Sache, die Sache mit dem Alter. Wie alt muss man sein, um alt zu sein? Oder ist das eigentlich auch komplett egal ? Ich für meinen Teil möchte und muss sagen: Für mich persönlich gelten diese Alterskategorien nicht – ich denke nicht in ihnen. Ich bin ich und fertig.

Ich bin 38. Ich fühle mich wohl. Ich fühle mich sicher wohler als noch mit 18 – aber auch das Damals hatte so seine Vorteile. Wie komme ich darauf? Ein Mädchen in meinem Umkreis wurde kürzlich 18 und bevor sie das erzählte, habe ich gar nicht groß über unseren Altersunterschied nachgedacht. Klar, dass sie jünger ist, war offensichtlich. Jung, frisch, wunderbar. Trotzdem, wir treffen uns während der Freizeit, teilen ein Hobby und da ist es total irrelevant, was ein jeder so an Jahren mitbringt.

Naja, sie sagte: "Ich werde übermorgen 18." Jemand anders sagte: "Wow, wie cool. Ich wär gern nochmal 18! Und du?" Ich sagte: "Nein, irgendwie nicht."
Und es stimmt. Ich bin so bei mir angekommen und ich schere mich auch nicht groß drum, was "man" mit 38 macht und was "man" vielleicht nicht macht. Ich mach mein Ding und denk dabei nicht in Alterskategorien. Ich denke in den drei Kategorien, die für mich wichtig sind:
  • Liebe: Ohja, das große Thema. Ich hatte nie Grund zu klagen. Ich bin und war immer ein geliebtes Kind. Das ist schonmal das größte Glück. Und später? Ich habe den ersten richtigen Kuss von demjenigen bekommen, in den ich hoffnungslos verschossen war. Ich hatte eine richtige erste große Liebe und einen ersten tiefen Liebeskummer, wie es sich gehört. Nach Missverständnissen und zahlreichen Gelöbnissen mich künftig von Männern fernzuhalten, nach gescheiterten Beziehungen und verrückten Singlephasen, habe ich nun einen tollen Mann und bin glücklich verheiratet. Sehr schön.
  • Job: super! Schule, Studium (sehr relaxt und unter Auskostung des Studentenstatus'), erster schlecht bezahlter richtiger Arbeitsplatz, Lehrgeld bezahlt, das Ganze umgemünzt in einen genialen Job mit Verantwortung, der mich zu meinem jetzigen gebracht hat, der einfach unheimlich großartig ist. Daumen hoch!
  • Freunde: die besten von früher behalten. Fehler gemacht und bereut, aber auch Glück gehabt und wahre Größe kennengelernt. Großartige neue Freunde gefunden ohne zu suchen – so muss es sein. Viel erlebt – und das Ende der Fahnenstange ist hier ja auch noch nicht erreicht, aber ich bin jetzt tatsächlich einfach glücklich und zufrieden. Wer jetzt noch dazukommt, wird ein I-Tüpfelchen. Ich habe meine Home-Base und bin dankbar dafür.
Das alles habe ich natürlich mitunter, weil ich über die Jahre erfahrener wurde und nun ganz genau weiß, was ich will und was ich kann. Trotz allem bin ich so verdammt neugierig darauf, was ich vielleicht noch können könnte und was ich noch lernen sollte. Das macht das Ganze für mich so aufregend, denn zum Versuchen gehört das Scheitern und ich glaube, ich habe jetzt weniger Angst davor als früher. Das ist vielleicht eine Frage des Alters? Die wie auch immer geartete Gewissheit, dass man immer auf die Füße fällt – auch wenn es erstmal die Fresse ist. (Entschuldigt den Ausdruck – aber ist doch so...) Man lernt sie, gewollt oder nicht, die innere Judorolle.

Nein, ich möchte nicht nochmal 18 sein. Und schon gar keine 18-Jährige mit dem Wissen von heute, denn dann hätte ich sicher keine Freunde und müsste mit meinem Bundestagsmandat, meinen vielen Internetfirmen und den Millionen auf dem Konto ganz allein klar kommen. ;-)

Naja, Spaß beiseite. Ich möchte mich abschließend Kirsten Dunsts Ausspruch anschließen und sagen: "My favorite age is now!" Und ich hoffe, das gilt für alle von euch – egal, wie alt ihr seid.

Küsschen. Claudi


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Donnerstag, 4. Juni 2015

Claudis Corner | Bitte recht freundlich!



Grad neulich habe ich mich hier noch darüber gefreut, dass es so viele so nette Leute gibt, die einen mit ihrer guten Laune anstecken und fröhlich machen. War ja klar, dass ich nun erstmal wieder auf den harten Boden der dreckigen Tatsachen zurück geschubst werden muss.
Ich kann es ja überhaupt nicht ertragen, wenn Menschen unfreundlich werden und einen einfach mal ankacken, weil sie gerade wollen. Oder weil sie den falschen Job haben, den falschen Partner, die falsche Matratze oder auch nur mit dem falschen Fuß aufgestanden sind.

Ich schreibe beispielsweise eine Mail mit dem Betreff "Bitte um Bewirtung" und kriege dann zurück "Frau XY hat Urlaub, aber das dürfte ja wohl bekannt sein, oder?" Äh, nee – wäre das bekannt gewesen, hätte ich ja nicht angefragt. Und überhaupt, die korrekte Antwort wäre gewesen: "Hallo Frau Krause, Frau XY hat Urlaub und kann daher den Konferenzraum nicht eindecken." Ich meine, das dürfte ja wohl bekannt sein, oder?

Das ist natürlich nur das Ende der Fahnenstange, denn ein paar Tage zuvor blaffte mich jemand anders erstmal ausführlich am Telefon an – der wollte vielleicht einfach mal nur Dampf ablassen und da kam ich gerade recht. Aber ich hasse das. Ich erwarte wirklich ein Mindestmaß an Umgangsformen, die eben auch mit dem richtigen Ton einhergehen. Pahhh – und es ist ja wirklich schwer mich in Richtung „Voll auf 180“ zu kriegen, aber in dem Moment war es fast soweit. Ich muss dann immer an diese Zeichentrickfiguren denken, die von unten nach oben immer röter werden, bis ihnen dann die Hutschnur platzt. So dürft ihr euch das bei mir auch vorstellen – nur dass ich das Platzen grad noch verhindern kann.

Natürlich gibt es schlechte Tage mit schlechter Laune und manche hatten vielleicht auch einfach eine schlechte Kinderstube oder geben nichts auf ein höfliches Miteinander - mag sein. Für mich ist das jedoch keine Alternative – und ich kriege es einfach nicht auf die Kette grundlos angekackt zu werden. Maaaann!

Also bitte, liebe Mitmenschen: "Bitte freundlich bleiben!". Liebe Mitmenschen: "Menschlich miteinander, bitte!" Das spart Ärger und schont den Blutdruck aller Beteiligten. Und wenn es dann wirklich nicht besser werden will: einfach mal den Job, den Partner oder die Matratze wechseln.

Peace,
Claudi

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Donnerstag, 21. Mai 2015

Claudis Corner | Meine Empfehlung: Lecker Veggie!

Dass ich ein großer Fan von Kochzeitschriften bin, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Und da ich sie wirklich, wirklich liebe, kaufe ich sie gerne und gehe auch gerne auf Entdeckungsreise. (Zudem dienen sie mir als Beruhigungslektüre auf Flügen, da ich fliegen echt nicht so mag...ein Blick auf Rezepte hilft da ungemein!)

Die allerneuste Entdeckung ist die „Lecker Veggie“.
Besonders gefällt mir daran die Aufmachung, das Layout. Jung und unkonventionell – macht Spaß es anzusehen. Aber auch die Rezepte können sich sehen lassen. Um mal einige zu nennen:
  • Ingwermöhren (schnell gemacht und vegan)
  • Rote-Beete-Pizza mit Pestocreme (mal was anderes)
  • Farfalle mit Zitronenzucchini und Bärlauch (grüne Power)
  • Spanische Linsensuppe mit Spinat (mhhh, ihr solltet das Bild sehen). Usw., usf.
Wie immer, denn darauf achte ich besonders, sind die Zutaten handelsüblich und da zu haben, wo ich einkaufen gehe. Das sind zumeist Supermärkte, weniger Discounter. Das heißt gut sortierte Läden, wo man auch eher Klasse statt Masse kaufen kann. Supermarkt, Markt, Bioladen und so weiter.


In der „Lecker Veggie“ steht aber noch so einiges anderes, das man mit Gemüse machen kann. Im Kapitel „Frisch aus der Rohkostdruckerei“ bekommt man viele Inspirationen zum Gemüsedruck. :-)

Da man natürlich nicht mit Essen spielt, verwendet man am besten Kartoffeln, die nicht mehr so taufrisch sind oder Kohlblätter, die von Raupen angenagt wurden und die man aussortiert hätte...aber dann kann man tolle Dinge gestalten, wie Geschenkpapier oder Bilder für die Wand.
Darüber hinaus gibt es eine Doppelseite „Veggiewissen“. Im Fall meiner Ausgabe „Grüne Apps“. Interessant und hilfreich, wie beispielsweise die Bio123, die alle möglichen Bio-Anbieter in der Umgebung anzeigt.

Die Rubrik „Veggie durch die Woche“ zeigt unkomplizierte, einfache Rezepte, „denn jeder Tag verdient es, lecker zu werden“. Ha, na das unterschreibe ich doch sofort. Und auch die 25-Minuten-Küche – hier findet sich z. B. die Rote-Beete-Pizza – ist wirklich fein.

So, genug geschwärmt. Vielleicht habt ihr auch mal Lust ins Heft zu schauen?!

Viel Spaß dabei,

Claudi

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Donnerstag, 23. April 2015

Claudis Corner | Meine persönliche Stylingberatung!


Mein Mann sagt: „Du fällst aber auch auf jeden Quatsch rein!“ - Ich sage: „Ich habe eine persönliche Stylingberaterin.“ Oder sagen wir mal so, ich teste diesen Service gerade und hoffe, dass es funktioniert. Doch beginnen wir am Anfang!

Jeden Arbeitstag, den der liebe Gott werden lässt, stehe ich (wie viele andere sicher auch!?) gequält vor meinem Kleiderschrank und denke: „Mist, nix anzuziehen!“ Natürlich habe ich eine Menge anzuziehen, aber es ist halt immer so schwierig. Es soll in erster Linie ja Spaß machen, trotzdem soll das Outfit bürotauglich sein, nicht zu warm, nicht zu kalt, bequem und dabei schick, nicht zu ausgeflippt und trotzdem nicht langweilig. Ganz ehrlich? Kann ich irgendwie nicht.

Bei anderen sehe ich dann so Styles und denke „Wow“ und an mir finde ich das dann wieder nicht passend. Nun dachte ich neulich auf dem Weg zur Arbeit, dass ich mich in meiner Verzweiflung mal an eine Frauenzeitschrift wenden könnte - mit der Bitte um Abhilfe. Das habe ich dann aber auch gleich wieder verworfen, weil ich dann ja vor aller Welt öffentlich (wenn überhaupt) gestylt werde...muss ja nun nicht sein. Dann dachte ich darüber nach, ob es diesen Service nicht vielleicht woanders gibt und da kam mir wieder etwas ins Gedächtnis, das jemand (ein Mann) neulich beiläufig erwähnte. Outfittery. Der Service, der Mann die Kleider aussucht, zusammenpackt und dann zuschickt. Mann wählt aus, probiert an, behält alles oder schickt zurück, was ihm sprichwörtlich nicht passt. Das habe ich nun auch ausprobiert.

Im Internet habe ich ein paar Beispiellooks bewertet, mag ich oder mag ich nicht. Habe angegeben, dass ich nie Armani oder Allover-Prints tragen würde, dass ich für Oberteile maximal 50-60 Euro ausgebe und bei Schuhen preislich keine Grenzen gesetzt sind. Dann habe ich für Montag 14 Uhr einen Telefontermin mit Miriam vereinbart, denn die hat mir von den vorgeschlagenen Stylingberaterinnen anhand ihres Pinterest-Accounts (Leute, wie geil ich das finde...) am besten gefallen. Tja, und nun habe ich gerade mit der netten Miriam telefoniert und ihr all das geschildert, was ihr da oben bereits gelesen habt. Ich möchte Inspirationen und Impulse, ich möchte ein Outfit made by Miriam.

Nun heißt es: warten. Etwa eine Woche. Das bedeutet, wenn alles gut geht, kann ich nach meinem Urlaub in einem schicken, neuen Look ins Büro gehen. Ist doch toll. Was mir nicht gefällt, behalte ich nicht. Ich bin jedenfalls gespannt wie ein Flitzebogen! Ich finde das Prinzip total spannend und probiere derlei wirklich gerne aus. Bei meiner spärlichen Freizeit hieße das ja künftig: stundenlanges durch die City latschen und dann doch nix finden: ist passé. Für mich absolut einen Versuch wert!

Bis die Tage,
Claudi!

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Donnerstag, 19. März 2015

Claudis Corner | Erstverschlimmerung!

Zur Verdeutlichung, wovon wir hier reden, ein Bild meines Schreibtisches. Und ja, ich weiß trotzdem was ich tue und mache einen guten Job. Ich bin ein kreativer Chaot. Foto: privat ;-)

Es muss sich bei dem derzeitigen Zustand, in dem ich mich befinde, um die Erstverschlimmerung handeln. Herrschaftszeiten noch einmal! Chaos hoch zwei!

Ich möchte mich ja in Zeitmanagement und damit auch in "Lenken Sie doch Ihre Kreativität in produktive Bahnen, statt die Zeit weiterhin mit der Suche nach Dingen o.ä. zu vergeuden" üben, aber momentan geht es schlicht nicht. Es geht nicht!

Morgens renne ich wie ne Irre durch die Wohnung auf der Suche nach der Tasche, die ich am Vorabend gepackt habe um Zeit zu sparen. Hä?

Ich verlege den Schlüssel, suche meine Schuhe, finde nichts und vor allem behalte ich auch nichts. "Memo an mich selbst: Dringend Einschreiben zur Post bringen" – ich trage den Brief seit Tagen mit mir herum, aber jedes Mal, wenn ich ihn in meiner Tasche erblicke, denke ich :"Äh? Brief?" Und dann dämmert es mir wieder.

Durch all dieses Chaotentum hänge ich nun auch zeitlich und terminlich voll hinterher. Und was hat das zur Folge? Genau, ich schaffe es nicht mein Zeitmanagement weiterzubetreiben. Da beißt sich doch die Katze in den Schwanz, wie man so schön sagt. Voll bescheuert.

Seit Tagen versuche ich das Workbook zum Buch auszudrucken und zu verwenden – zum Vorankommen, zum Arbeiten an der Sache. Nun lasse ich "auf Arbeit" nicht mal eben 50 Seiten nebenbei durch den Drucker rauschen, sondern suche mir jemanden, der einen Drucker besitzt (meine Mutti). Freitag habe ich dann auch endlich mal Zeit das gedruckte Arbeitsbuch abzuholen – und nebenbei meine Mutti seit Ende Januar mal wieder zu sehen. (Ich arbeite zwei Auto-Minuten von Ihrem Zuhause entfernt – aber es ist, wie es ist!) Long time no see.

Ja, wie gesagt, es muss sich um dieses Phänomen der Erstverschlimmerung handeln, mit dem man es bei Naturheilverfahren ja nunmal zu tun hat. Ich "stay tuned" und bin guter Dinge: Das wird!!

Claudi


Montag, 16. März 2015

Intention der Woche 11 | Don't forget to play!


Ich hab ein schönes, aber auch wieder einmal anstrengendes, Wochenende hinter mir, denn es war ja der Start der Zusatzqualifikation zur Ernährungstherpeutin. Toll & interessant (in Kürze dazu mehr ;)), aber eben auch alles andere als ein entspanntes Relax-Wochenende... Morgens früh raus und dann den ganzen Tag geballte Ladungen an Informationen. Abends erschöpft (und viel zu spät) ins Bett und morgens wieder raus. Puh!

Gestern war dann nachmittags echt die Luft raus und mein "alter Bekannter", der Sonntags-Blues, hatte freie Fahrt. Ich erwischte mich dabei, wie ich mir schon wieder leicht Sorgen über die bevorstehende Woche machte und innerlich die To-Do-Liste rauf und runter ratterte: Du musst die Website fertig machen, du hast noch keine "Intention der Woche" für morgen ;), du musst die Schulungsunterlagen nachlernen, weil du ja auch noch den Blogbeitrag schreiben musst, du musst einkaufen, du musst den Unterricht vorbereiten, du musst aufräumen - du musst, du musst, du musst!

Ey, ganz ehrlich: Wie soll man dabei noch gute Laune haben? Prompt bin ich dann heute Nacht mehrere Mal aufgewacht und wieder ging sofort der innerliche Plapperschwall los.

Als Intention für die kommende Woche lag mir fast schon wieder ein "Mach-mal-Halblang-Thema" auf dem Herzen (und dort bewege ich den Gedanken auch noch mal weiter, keine Frage ;)). Aber so richtig "nur Ausruhen" ist diese Woche nicht möglich. Und wie war das? Wir können zwar die Umstände oft nicht ändern, aber unseren Blick darauf. Insofern hab ich mir gerade erstmal Musik angemacht und bin zwei Lieder durch die Wohnung getanzt. Zack: Es geht mir besser - viel besser!

Nein, man kann nicht alle Probleme einfach wegtanzen, ich weiß...! Aber manchmal braucht es auch (oder veilleicht gerade!) in schwierigen Situationen ein bisschen mehr Leichtigkeit. Statt tanzen können wir auch malen, singen - oder wie wär's mit Gummi-Twist? ;)

Insofern lautet meine Intention der Woche:


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Donnerstag, 12. März 2015

Claudis Corner | Ich bin normal!


Oh, welch' Freude! 

Ich bin nicht zurückgeblieben, ich bin ein kreativer Chaot!

Ich habe angefangen meinen Ratgeber zu lesen und ich würde ihn – halb durch bin ich mit dem Buch schon – "Wahrheitsverkünder" nennen. Oder "Augenöffner". Ich weiß nämlich nach der Lektüre von Cordula Nussbaums "Organisieren Sie noch oder leben Sie schon" immerhin bereits, dass ich einfach anders ticke als beispielsweise frühere oder aktuelle Kollegen. Ich: Typ kreativer Chaot. Kollegen: Typ Ordner. Keiner ist besser oder schlechter, nur anders. Allein diese Erkenntnis ist für mich schon Gold wert, denn in der Bürowelt war und bin ich des öfteren damit konfrontiert, dass ich mit "Ordnern" gar nicht mithalten kann. Immer wieder gab es Versuche auch so eine Liste zu schreiben und zu pflegen, auch so strukturiert vorzugehen und stringent - zackedizack – zum Ziel. Geht nicht, weil kann ich nicht, weil: anders veranlagt.

Wo der Ordner eine Liste hat, habe ich (viele, viele) bunte Post-its. Streicht ein Kollege etwas erledigtes durch, zerknülle ich hingegen mit Wonne mein Post-it und werfe es weg, um so meinen Fortschritt zu verdeutlichen. Ziele habe ich auch, aber ich gelange oft auf Umwegen dorthin, sozusagen auf kreativem Wege. So ist es nun mal.

Es gibt im Buch eine Seite mit einer Gegenüberstellung....welche Tätigkeiten lieben Ordner bzw. kreative Chaoten? Und was soll ich sagen? Ich finde mich zu 100 Prozent auf der Chaoten-Seite wieder. Hier ein kleiner Auszug: Der kreative Chaot liebt Tätigkeiten bei denen Ideen und Visionen im Vordergrund stehen (richtig!), die Platz für kreative Ausschweifungen lassen (ohja, absolut!), die sprunghaft und in spontaner Reihenfolge abgearbeitet werden können (ganz genau!)...ich könnte diese Liste noch weiter führen.

Heute im ersten Teil 1 meines "Ratgeber-Berichts" also die gute Nachricht: "Alle sind anders, alle sind gut", wie Cordula Nussbaum schreibt. Das ist schon mal super und tröstlich. Nichtsdestotrotz brauche ich ein paar Strategien der Selbstorganisation – die finde ich aber auch ganz sicher in diesem Buch. Ich arbeite mich da durch!

Ich berichte weiter und sage an dieser Stelle schon mal: Danke, Cordula Nussbaum! :-)

Claudi

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Donnerstag, 5. März 2015

Claudis Corner | Ratgeberzeit!


Neulich, als ich da im Büro saß und sich auf meinem Schreibtisch Berge an Papier türmten, wusste ich plötzlich, dass es nun Zeit für einen Ratgeber ist. 

Ich bin chaotisch, dabei allerdings kreativ! Ich lasse mir meinen Hang zum Chaos auch durchgehen, weil ich eigentlich immer noch den Weg durch die Papierberge finde und den Silberstreif am Horizont sehen kann. Aber manchmal...ja, manchmal werde ich mir auch selbst zu viel. Dann wünsche ich mir, dass ich gewisse Tricks und Kniffe kenne, um mich am eigenen Schopf aus dem Papierstapel herauszuziehen.

Ich trage mich schon lange mit dem Gedanken das Thema anzupacken und nun soll es also soweit sein. Heute habe ich mir im Buchladen einen Ratgeber bestellt. :-) Freitag ist das Buch da – ich kann es also gleich mit auf meine kleine Kurzreise nehmen und in Ruhe schmökern.

Ich stelle mir das ganz toll vor, wie ich da im Zug sitze und mir dauernd ein paar Lichter aufgehen. Pling! Und dann nochmal im Café nach dem Strandspaziergang. Pling! Und abends im Restaurant. Pling! Und dann kann ich all das Erlesene in der nächsten Woche im Büro gleich anwenden und alle werden staunen. Haha! ;-) Soweit das Idealbild von mir und meinem Ratgeber zum Thema Zeitmanagement für kreative Chaoten. Mal schauen, wie das Ganze dann in der Realität aussehen wird.

Auch "Simplify your life" bietet ja durchaus gute Ansätze – ich habe da schon ein bisschen was gelernt. Und lerne nicht aus, denn in gewissen Phasen schnapp ich mir mein Hörbuch und mache mich auf dem Weg zur Arbeit fit.

Schauen wir mal, wie das nun werden wird mit meinem neuen Büchlein...ich halte euch auf dem Laufenden.

Claudi

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Dienstag, 17. Februar 2015

Raus aus der Comfort-Zone!?

Weil es mal wieder an der Zeit ist ;)...

Wir allen kennen vermutlich nicht nur einen Spruch bzw. eine Grafik, in dem/der es um die berühmte "Comfort-Zone" geht. Der Bereich, in dem wir es uns zuweilen gern gemütlich machen. Der Ort,  der uns so oft daran hindert, in die "Magic-Zone" zu gelangen (wo es richtig abgehen soll ;)). Das Problem ist die Zone, die genau dazwischen liegt: Die "Panic-Zone". Mit anderen Worten: Es ist meistens mal wieder die Angst vor der Veränderung, die uns daran hindert, Großartiges in unserem Leben zu vollbringen.

Ich kann mit dieser Aussage durchaus etwas anfangen und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen bestätigen, dass der Weg zu tollen Veränderungen im Grunde IMMER auch (mindestens) eine steinige Passage hat. Genau an dieser Stelle fragt man sich fast immer, was das Ganze soll und schielt wehmütig zurück zum Kuschelplatz in der Comfort-Zone.... Das Blöde ist nur: Es gibt auf diesem Weg so eine Art "Point of no Return" (sorry, ich finde die englischen Wörter immer irgendwie treffender). Also einen Punkt, von dem aus eine Rückkehr in den sicheren Hafen nicht mehr möglich ist - jedenfalls nicht, ohne das Ziel aufzugeben und die ganze Aktion als gescheitert zu empfinden. Wir wissen das und genau das macht den Aufbruch so schwer. Sind wir also verweichlichte Zauderer, wenn wir unsere Comfort-Zone nicht gern verlassen??

Mir ist das irgendwie zu "schwarz-weiß". Solche Aussagen suggerieren nicht nur einen positiven Tritt in den Allerwertesten, sondern auch: Ausruhen ist doof, faul und unsexy! Riskier was, sonst bist du langweilig.

Ich gehöre zu den Menschen, die schon viele, viele Male die Comfort-Zone verlassen haben (manchmal - na ja meistens - auch unfreiwillig). Am Ende der Reise stand dabei nicht immer das Paradies, sondern auch oft nur eine blutige Nase und die Erkenntnis, den falschen Weg gewählt zu haben. Natürlich wurde ich aber auch sehr oft für meinen Mut "belohnt". Ja, manchmal ist ein Aufbruch unumgänglich und wichtig, aber ich stelle fest, dass ich mit zunehmendem Alter durchaus die Vorzüge der Comfort-Zone sehen und genießen kann. Sie bedeutet nicht immer nur Stillstand, sondern kann auch eine wichtige Regenerationsphase sein.

Wie immer im Leben macht es doch die richtige Mischung. Für mich erfüllt die Comfort-Zone einen ähnlichen Zweck wie höher gelegene Liegeplätze für Katzen ;). Man liegt dort in sicherer Position, kann den ganzen Raum überblicken und in Ruhe entscheiden, ob oder was zu tun ist. Kann ich dort den Rest meines Lebens verbringen? Nein, wohl eher nicht... Aber ich kann mich dort prima ausruhen und für den nächsten Start in die Panic-Zone (mit dem Ziel Magic-Zone ;)) rüsten.

Der "Trick" besteht also wieder einmal darin, mir klar zu machen, wo ich mich befinde und warum. Brauche ich die Ruhe gerade und tut sie mir gut? Super, dann können mich die Panic- und Magic-Zonen dieser Welt auch mal eine Weile gern haben. Würde ich gern etwas ändern, aber trau mich nicht? Oder spüre ich sogar mit jeder Faser meines Körpers, dass jetzt die Zeit gekommen ist? Dann raus da!!!

Und P.S.: Auch, wenn es oft kein Zurück zur alten "Comfort-Zone" gibt, steht es mir frei, mir in jeder neuen Position im Raum einen neuen kleinen (gern höher gelegenen) Rückzugsort zu schaffen. In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Woche in der Zone eurer Wahl :).

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Donnerstag, 29. Januar 2015

Claudis Corner | Pläne für 2015 - erster Bericht!


So, nun haben wir ja den ersten Monat des Jahres fast geschafft. Ein guter Anlass die guten Vorsätze bzw. die Jahresplanung – wie ich es genannt habe – mal auf ihre Umsetzbarkeit hin zu überprüfen.
So, was hatten wir denn da? Joggen, Wandern, Ski fahren – nein, nein und nein. Ich bin noch nicht dazu gekommen. ;-) Aber das finde ich okay. Nachdem ich in der ersten Januarwoche krank im Bett lag, erfreue ich zwar bester Gesundheit, aber das alles habe ich noch nicht geschafft. Wollte ich aber auch nicht. ABER: die Krankheit hat den Entschluss in mir reifen lassen, gutes Essen mit zur Arbeit zu nehmen und da mehr auf mich zu achten. Das habe ich jetzt bis auf zwei Tage immer geschafft. Ja, ich stehe nun morgens in der Küche und schnippel' Salat oder koche abends noch eben ein Süppchen für den nächsten Tag! Und es ist super. Mir geht es gut, ich fühl' mich sehr fit. Das erste Mal seit gefühlten Ewigkeiten könnte ich Bäume ausreißen – ein toller Zustand, von dem auch alle meine Kursteilnehmerinnen profitieren. Haha! :-)

Was war da denn noch in Planung? Wohnung renovieren! Hier gibt es einen Teilerfolg zu vermelden. Wir waren beim KNUT und haben einen Esstischschnapper gemacht. Der olle Holztisch (mit den ollen Katzenkratzern) ist heute wegen Sperrmüll endlich rausgeflogen. Hier steht nun ein Tisch mit beschichteter Platte und Metallbeinen – zum Leidwesen der Kater sind letztere kratzfest! And I love it!

Mehr Geduld und Gelassenheit habe ich mir gewünscht. Ja, da habe ich bestimmt noch Entwicklungspotenzial. Hin und wieder brennt die Birne noch durch. Doch es gibt auch gute Tage, an denen ich das hinnehme, was ich nicht ändern kann – tief durchatme und denke: "Ich bin ein Gänseblümchen, im Sonnenschein – und durch meine Blüte fließt die Sonne in mich rein..."

Mehr an der frischen Luft bin ich schon – ein bisschen! Da geht auch noch mehr. Ich glaube aber, da warte ich auch auf besseres Wetter.

Besonders gut finde ich, dass ich bereits die lange geplante Kleiderschrank-Entrümpelung gemacht habe. Da kam echt was zusammen, von dem ich mich aus verschiedenen Gründen befreit habe. Da ist jetzt Luft und Platz. Und es ist morgens einfacher. Ich habe alles noch tragbare zu fairkauf gebracht.

Mein Plan jeden Dienstag ein bisschen aufzuräumen und Ablage zu machen, scheitert daran, dass ich immer so spät zuhause bin. Ich habe ja vermutet, dass die Dienstage dafür sehr geeignet wären...nunja – ich glaube, am 10.2. könnte es klappen! ;-)

Und wie sieht es denn bei euch so aus? Kleine Erfolge zu vermelden? Ich drücke die Daumen!

Claudi

Wer das Gänseblümchen noch nicht kennt: 


Ganz schön Feist - Gänseblümchen - MyVideo

Image via Pinterest 

Montag, 19. Januar 2015

Intention der Woche | Woche 3 "Weniger ist mehr!"


Heute starte ich in die dritte Woche der neuen Blog-Rubrik und mein Vorschlag ist (m)ein Dauerbrenner-Thema *seufz*:

Weniger ist mehr!

Eigentlich ist die "Überschrift" ja selbsterklärend, aber schon bei dem Gedanken an das Thema konnte ich interessante Muster an mir beobachten. SOFORT war ich hellwach und innerlich ratterte eine Gedankenlawine los: "So, diese Woche wird augemistet, aufgeräumt und grüüüündlich geputzt. Alles muss raus, alles wird jetzt perfekt!"

Brrrrrrrrrrrrrrrrr! Ruhig, Stephie... ;)

Kleine Schritte!!! Also Kommando zurück und noch mal neu:

Diese Woche werde ich zwei (!) Punkte umsetzen:
  1. Der Bermuda-Dreieck (mein Schreibtisch!) wird auf- bzw. leergeräumt! Gut, dass ihr nicht sehen könnt, in welchem Chaos ich da oft sitze. Da nützt auch mein Wissen nichts, dass äußeres Chaos inneres Chaos begünstigt...! Was ich da immer für wertvolle Lebenszeit mit Suchen vergeude... Das hört jetzt mal auf ;).
  2. Keine Neuanschaffungen! Keine Zeitschrift, kein neuer Badezusatz, kein Schnickschnack. Damit meine ich natürlich nicht Lebensmittel & Co, sondern all diese unnützen Dinge, von denen man denkt, dass man sie braucht und die mein Zuhause verstopfen.
 Bist du dabei? Oder hast du vielleicht ganz andere Punkte, die umsetzen willst? Ich bin gespannt :)


  Image via movenyo und Pinterest


Dienstag, 13. Januar 2015

Plastikfreie Idee!


Ja, es ist Januar und vermutlich hast du gerade mehr Lust auf einen heißen Kakao als auf ein selbstgemachtes Wassereis... Aber da ich gerade eine plastikfreie Variante der handelsüblichen Wassereisformen entdeckt habe, muss ich das ganz schnell posten :). Davon abgesehen, geht Eis ja immer...!

Gefunden habe ich die Formen aus Edelstahl bei Kivanta, wo es auch unter anderem Trinkflaschen, Brotdosen und sogar Strohalme aus Edelstahl gibt.

Warum Plastik so kritisch ist? Ich habe hier schon einmal etwas dazu gepostet, falls du noch mal etwas zu lesen magst. 

Image via Kivanta-Onlineshop.

Montag, 5. Januar 2015

Intention der Woche | Woche 1 "Positives verstärken"


Neues Spiel - neues Glück! Pünktlich zum Jahresstart haben wir ja häufig das Bedürfnis, Dinge zu ändern:

"So! Ab jetzt wird es anders!"

Nur leider bleibt es meist dabei...! Kennst du das auch? Einer der Gründe dafür ist sicherlich, dass wir uns schlicht und einfach zu viel vornehmen. Ich bin so eine "Kandidatin". Die Liste der "Baustellen" ist lang und damit droht dann gleich zu Beginn des Jahres eine große Überlastung. Um mich selbst genau davor zu schützen, habe ich mir vorgenommen, mir jede Woche ein kleines Ziel zu setzen. Manchmal wird das Ziel vielleicht sehr winzig ausfallen und manchmal unter Umständen auch bedeutungsvoller. Wie auch immer - das ist nicht wichtig.

Ich glaube daran, dass 52 kleine (und damit auch machbare!) Ziele pro Jahr eine Menge bewirken können. Und weil hinter jedem Ziel & Wunsch immer eine Absicht stehen sollte, nenne ich diese Rubrik "Intention der Woche".

Ich würde mich freuen, wenn du mitmachst. Natürlich kannst du meinen Vorschlag aufgreifen, aber ich bin auch sehr gespannt auf deine ganz persönlichen Intentionen & Ideen. Also immer her damit - ich lasse mich gern inspirieren :).

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So, jetzt aber los. Meine Intention in Woche 1 des frisch angebrochenen Jahres ist:  

Positives verstärken!

Ich stelle immer wieder fest, dass uns negative Dinge viel deutlicher in Erinnerung bleiben als Positive und das ist mehr als schade! Darum soll dieser Punkt für mich der Auftakt sein und ich habe mir ein hübsches (!) Büchlein organisiert (danke an meine liebste Tina an dieser Stelle :*). Dort werde ich diese Woche jeden Tag mindestens einen Punkt notieren, der mich glücklich gemacht hat - ich sammele also sozusagen Glücksgefühle! Vielleicht schreibe ich an manchen Tagen nur ein Stichwort, vielleicht einen Satz, den jemand gesagt hat. Vielleicht klebe ich etwas hinein oder ich mache eine Skizze. Völlig wurscht!!

Nur diese Woche und nur ein paar Minuten lang. Wenn es dann ein Selbstläufer wird - okay, gerne! Aber das ist jetzt nicht das Ziel :).

Also halte ich ab morgen mal die Augen auf und bin jetzt schon ziemlich sicher, dass ich nicht mit einem Punkt pro Tag hinkommen werde :)!

Ich freu mich darauf und wünsche euch in diesem Sinne einen wundervollen Start ins neue movenyo-Jahr ♥!

Image via movenyo

Montag, 3. November 2014

Und wieder Montag!


Um mich nach einem langen, anstrengenden (aber wundervollen!!) Wochenende selbst zu motivieren, gibt es heute noch mal meinen Post vom März. Man kann es ja nicht oft genug sagen :)

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Es ist mal wieder Montag und ich frage mich gerade, warum das jede Woche aufs Neue wieder ein "Problem" ist.

Gut, wir schalten vom Wochenend-Freizeit-Modus auf Alltagsmodus um und da kann der Montag natürlich naturgemäß nicht mithalten. Es liegen (mindestens) 5 Arbeitstage vor uns und oft erdrückt uns die neue Wochen-to-do-Liste schon am Sonntagabend. Wissenschaftlich gesehen ist aber weniger der Montag das Problem, sondern eher das Wochenende. Da bringen wir nämlich (im Normalfall) "schön" unseren Biorhythmus aus dem Gleichgewicht, indem wir völlig anders schlafen. Entweder viel zu wenig oder viel zu viel. Das rächt sich dann montags mit extremer Müdigkeit und unterschwelliger Gereiztheit. Wenn wir also die Wochenendgewohnheiten nicht auf die ganze Woche ausdehnen können (wer kann das schon?), ist der Montags-Blues scheinbar der Preis, den wir zahlen müssen.... Aber wir können etwas feilschen :),

Tipps gegen den Montags-Blues:
  1. Ja, der erste Punkt ist gleich ein Spielverderber: Auch am Wochenende zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen wie in der Woche wirkt Wunder! 
  2. Für mich persönlich gilt (leider!!): Kein Alkohol! Was am Wochenende ja manchmal nicht so leicht ist. Mein Körper mag keinen Alkohol (was ich sehr schade finde, weil ICH Rotwein liebe!) und quittiert den Konsum mit bleiernder, nein lähmender, Müdigkeit am Tag danach. Er fährt mindestens einen Tag alle Funktionen auf "Energiesparmodus" runter und kümmert sich mit vorwurfsvollem Blick darum, den Alkohol abzubauen. Vielleicht reagiert dein Körper ja auch so!? Probier mal aus, ob es einen Unterschied macht.
  3. Freitags möglichst alles erledigen, was auf der To-do-Liste für Montag steht. Mit anderen Worten: Nicht gerade am Montag zu viel vornehmen, sondern größere Pausen einbauen. 
  4. Den Sonntagabend besonders gestalten, indem man z. B. schön essen geht. Ich liebe ja mein Tatort-Ritual, aber pünktlich zum Abspann bin ich gedanklich schon wieder beim Montag. Bekloppt!
  5. Ein Montags-Highlight einbauen: z. B. ein nettes Treffen, ein entspanntes Mini-Shopping in der Mittagspause oder einen tollen Sportkurs am Abend (ich hätte da eine Idee :)). 
  6. Der "Klugscheißerpunkt": Die innere Haltung zum Montag ändern.... Ja, ich weiß! Aber es kann ja wohl nicht wahr sein, dass man schon sonntags (oder noch früher) zum Montag schielt. Leben im Jetzt geht anders! Ein schwieriger Punkt, den man jeden Tag üben muss. 
Also, packen wir es an und wer mag stimmt in mein heutiges Mantra ein:

"Das wird eine fantastische Woche mit vielen schönen Momenten. Toll, dass sie JETZT beginnt!"




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