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Freitag, 2. Mai 2014

Claudis Corner | Grillsaison!


Bei manchen endet sie ja mittlerweile gar nicht mehr – ich denke da an die so genannten "Wintergriller", aber im Allgemeinen freuen sich jetzt viele über die sommerliche Grillsaison. Für alle, die keine Lust haben sich billig produziertes (!) Fleisch aus der Tierfabrik (!) einzuverleiben, dem möchte ich hier einige vegetarische Alternativen aufzeigen. (Allein dieses Vokabular rund um die "Fleischproduktion" verstört mich, da jedes Tier nun halt erst einmal geboren, aufgezogen und dann getötet werden muss, um ein Stück mariniertes Holzfällersteak zum Billigpreis zu werden.)

Es gibt leckere Grill-Rezepte ganz ohne Fleisch. Wie diese hier zum Beispiel:

Zucchini mit Tomaten-Füllung (vegetarisch/vegan)

Zutaten für 4 Portionen:
  • 4 Zucchini, ca. 280 g pro Stück
  • Salz, Pfeffer, 4 TL getrockneter Majoran
  • 4 mittelgroße Tomaten, ca. 300 g
  • bei Bedarf: Bio-Ziegengouda, ca. 8 Scheiben
Zubereitung:
  • Zucchini waschen und längs in Scheiben schneiden, Schnittflächen mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Tomaten waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  • Die Tomatenscheiben zwischen die Zucchinischeiben schichten. Je eine Zucchini in Alufolie einrollen und etwa 10 bis 12 Minuten auf dem Grillrost garen – zwischendurch gelegentlich wenden. Wer möchte, kann auch ein paar Scheiben Käse dazwischen schichten.

Tofu-Gemüse-Spieße (vegan)


Zutaten für 4 Portionen:
  • 250 g Tofu natur
  • 30 g frischer Ingwer
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 1 rote Chilischote
  • 5 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2-3 EL Limettensaft
  • 1 EL Sesamsaat
  • 8 Frühlingszwiebeln
  • 1 rote Paprikaschote (200g)
  • 4 Holzspieße
Zubereitung:
  • 4 Holzspieße 30 Min. in Wasser legen. Tofu in 2,5 cm große Würfel schneiden. Ingwer schälen, mit Knoblauch und Chili fein hacken. Sojasauce mit Sesamöl, Limettensaft, Ingwer, Knoblauch, Chili und Sesam vermischen. Tofu 1 Std. in die Marinade legen. 
  • Frühlingszwiebeln putzen, das Weiße uhd das Hellgrüne in 2,5 cm lange Stücke schneiden. 1/3 vom Dunkelgrünen in dünne Ringe schneiden und zur Marinade geben. Paprika putzen, viertel und in 2,5 cm große Stücke schneiden.
  • Frühlingszwiebelstücke und Paprika nach Ende der Marinierzeit kurz mit unter die Marinade mischen und anschließend alles abwechselnd auf Spieße stecken: Frühlingszwiebel, Paprika, Tofu usw. Spieße rundherum etwa 15 bis 20 Minuten auf dem heißen Grill in einer vorgeheizten Aluschale grillen. Vor dem Servieren mit dem Rest der Marinade beträufeln.

Gefülltes Baguette (vegetarisch)

Zutaten für 4 Portionen:

1 Schallotte, 150 g Fenchelknolle, 1 TL Fenchelsaat, Salz, Pfeffer, 1 Bio-Zitrone, 90g Joghurt-Butter 2 Vollkorn-Baguettes zum Aufbacken

Zubereitung:
  • Scahlotte und Fenchelknolle fein würfeln. Schalotte mit Fenchelsaat in 1 TL Joghurt-Butter 1 Minute dünsten. Fenchel zugeben und 3 Minuten mitdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. 80 g zimmerwarme Joghurt-Butter mit dem Rührgerät 2 Minuten rühren. 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale und 1 TL Zitronensaft sowie die Fenchel-Schalotten-Mischung unterrühren. Salzen und pfeffern.
  • Die Vollkorn-Baguettes im Abstand von 2 cm quer einschneiden (nicht durchschneiden). Einschnitte mit der Fenchelbutter füllen. Baguettes in Alufolie wickeln und auf dem heißen Grillrost 15 bis 20 Minuten unter häufigem Wenden grillen. 

Tomaten-Salsa (vegetarisch)

Zutaten für 4 Portionen:

400g Tomaten, 3 Frühlingszwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 1 Biolimette, 1-2 TL Honig, 2 EL Olivenöl, 1 Bund Koriander

Zubereitung:
  • Tomaten vierteln, entkernen und fein würfeln. Frühlingszwiebeln putzen, das Weiße und hellgrüne fein würfeln. Tomaten und Frühlingszwiebeln und durchgepresste Knoblauchzehe mischen. Schale von der Biolimette fein abreiben, 2 bis 3 EL Saft auspressen. Saft und Schalen mit dem Honig, dem Olivenöl und den Tomaten mischen. Salzen, pfeffern und die grob gehakten Korianderblätter unterheben.
  • Diese Rezepte stammen aus der Zeitschrift VIVA! Leicht kochen – gesund genießen, Nr. 7/2008. Leider wird die VIVA! nicht mehr herausgegeben.

Guten Appetit! Claudi



Image via Pinterest

Mittwoch, 23. April 2014

Kurkuma-Tee.


Heute habe ich mal ein ungewöhnliches Rezept für euch: Kurkuma-Tee! Ich habe auch lange vor meiner ersten Zubereitung gezögert, weil es geschmacklich nicht wirklich verlockend klingt. Aber ich muss sagen: Lecker und wohltuend!

Warum sollte man Kurkuma-Tee trinken?

Kurkuma (auch Gelbwurz genannt) gehört zur Ingwerfamlie und stammt aus Südasien. Du kennst das Gewürz vermutlich aus der indischen Küche. Kurkuma enthält Curcumin (soll eine krebshemmende Wirkung haben), Xanthohriziol (soll antibakteriell und entzündungshemmend wirken), Kalium (wichtig für die Zellen und zur Regulierung des Blutdrucks), Kalcium, Magnesium und Eisen. Der Tee ist ein richtiges Entgiftungswunder und sollte darum möglichst morgens (statt Kaffee? - ja, ich weiß) getrunken werden und gern auch noch mal zusätzlich abends vorm Schlafengehen. Er regt sanft die Verdauung an und hat eine tolle Wirkung für den Darm, die Leber und auch die Atemwege.
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma-Pulver
  • ein kleines Stückchen frischen Ingwer
  • ein Spritzer frischen Zitronensaft
  • 1 TL Agavendicksaft (oder Sirup oder Honig)
Kurkumapulver und Ingwer mit kochendem Wasser auffüllen und ca. 5 - 10 Minuten ziehen lassen. Dann Zitrone und Süßungsmittel zufügen (Achtung: Wenn du Honig verwendest, lass den Tee etwas runterkühlen, da Honig in kochendem Wasser aus ayurvedischer Sicht toxisch wirkt). Das Pulver setzt sich am Boden der Tasse ab und du trinkst einfach die Flüssigkeit oben ab. Man kann auch das Kurkumapulver mit Honig zu einer Paste anrühren und dann mit heißem Wasser auffüllen (dann sollte es aber nicht mehr kochend sein). Nach Geschmack kannst du auch Mandelmilch zufügen und das Ganze etwas aufschlagen (auch sehr lecker).

Ich bin gespannt, welche Erfahrungen du mit dem Tee machst und freue mich über deine Rückmeldung.

Image via Pinterest

Freitag, 13. September 2013

Happy-Friday-Rezept | "Gesund to go" Teil 2

Dieses entzückende Snackbox-Exemplar aus Prozellan (!) kann man HIER für 19,90 € beziehen. Das Foto stammt auch direkt von der angegebenen Website (Vorsicht: Suchtgefahr beim Stöbern!)


Ich hatte euch ja versprochen, mir mal intensiv Gedanken über leckeres & gesundes Essen für unterwegs (oder mittags im Büro) zu machen. Vielen Dank auch für die netten Rückmeldungen zum "Gemüse-Kräcker-Hummus"-Post. Ich freue mich, dass ihr fleißig rumprobiert habt und der Tipp gut ankam.


Hier noch mal 3 von mir erprobte Tipps für eure Snackbox:
Apfel & Nussmus
Klingt merkwürdig, ich weiß. Aber die Frische vom Apfel in Kombination mit der leicht salzigen Cremigkeit vom Nussmus - ein Traum!!! Ich schneide mir die Äpfel in mundgerechte Häppchen und fülle zwei EL Nussmus dazu (ggf. mit etwas Alufolie abtrennen, wenn man keine abgeteilten Vorratsbehälter hat. Als Nussmus bevorzuge ich den Crunchy Erdnussmus, aber auch alle anderen Sorten oder Mandelmus sind lecker. Ein wirklich toller und gesunder Snack, der auch erstaunlich satt macht.

Dattel-Mandel-Snack
Eine super Süßigkeit für Zwischendurch und ruckzuck zubereitet: Dattel aufschneiden (ggf. Kern raus, wenn vorhanden) und Mandel rein. Deckel zu und ab in die Snacktüte. So hat Süßhunger echt keine Chance mehr. Meine Favoriten sind übrigens Medjool-Datteln. Soooo saftig und doppelt so groß wie herkömmliche Datteln. Dieser Snack ist super gesund, weil Datteln sehr viel Eisen, Kalium und Kalzium enthalten. Ihr Fettgehalt ist niedrig und der Eiweißgehalt hoch.

Quick-Quinoa
Mit Quinoa probiere ich immer mal wieder herum und muss sagen: Ich musste mich tatsächlich erst einmal den Geschmack gewöhnen. Es gibt aber gute Gründe, dies zu tun :). Quinoa kann man super vorbereiten und kalt als Salat essen. Wer sich mit Quinoa überhaupt nicht anfreunden kann, ersetzt es durch Couscous, Bulgur oder Reis. Man kann es super am Abend vorher vorbereiten und mitnehmen. Hier das Rezept per hinreißendem Video von Sarah Britton. Schneller geht es eigentlich nicht und statt der frischen Kräuter kann man auch gut Pesto nehmen.


My New Roots - How to Cook Quinoa from My New Roots on Vimeo.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich freu mich über eure Rückmeldungen :).




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Freitag, 30. August 2013

Happy-Friday-Rezept | Himmlische Wraps!

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht: Ich hab mich bislang immer irgendwie an Wraps vorbeigeschummelt.

Wenn es beim arabischen oder türkischen Imbiss um die Ecke heißt: "Tasche oder Rolle?", nehme ich zu 99,9 % die Tasche. Vielleicht, weil ich Fladenbrot liebe... Aber ganz sicher auch, weil die Wraps/Rollen oft so trocken aussehen.

Mittwoch wollte ich nach meinem Yogakurs den obligatorischen "Après-Yoga-Falafel-Teller" besorgen und stand vor verschlossenen Türen. Urlaub! Und nun?? Hungrig haben wir unsere Vorräte zuhause durchstöbert und stießen dabei auf ein Paket Wraps, die ich offenbar mal in einem Anflug von Experimentierfreudigkeit gekauft hatte.

Was wir uns dann schnell zubereitet haben, hat mich schwer beeindruckt und darum teile ich es heut mich euch. Der Clou sind die 3 Soßen, die wir spontan gezaubert haben, wobei eine davon gekauft ist (Humus).

 Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung!

  1. Humus (entweder in Eigenherstellung oder wie hier, bei REWE gekauft).
  2. Tomaten-Erdnuss-Soße: Ruckzuck gemacht... Einen Schuss passierte Tomaten mit einem guten Esslöffel im Topf erhitzen, Salz, Pfeffer und etwas Zucker dazu.
  3. Hot Stuff: Passierte Tomaten mit etwas Sambal Olek verrühren. Mit einer Knoblauchzehe mixen, salzen, pfeffern, zuckern
  4. Salat (nach Wahl)
  5. Wraps (gibt es aus verschiedenen Mehlsorten)
  6. Füllung nach Wahl (alles, was an Gemüse da ist). In diesem Fall: Frühlingszwiebel, Tomate, Paprika, Zwiebel und etwas Räuchertofu.

Super, super lecker - schnell gemacht und perfekt auch zum Mitnehmen. Vorsicht: Nicht zu viel Füllung und/oder Soße nehmen. Es matscht sonst und lässt sich nicht so gut essen. Zum Mitnehmen würde ich auf wässerndes Gemüse (Tomate & Gurke) verzichten, sonst weicht alles durch. 

Guten Appetit!

Images privat.

Freitag, 2. August 2013

Happy-Friday-Rezept: Brokkoli-Traum


Ich liebe Erdnussbutter in warmen Gerichten (auf Brot überhaupt nicht....) und darum ist dieses Rezept für mich perfekt. Geht super schnell und schmeckt fantastisch. Die Mengenangaben kann man locker nach Geschmack variieren. 

  • ca. 75 g cremige Erdnussbutter (gut 3 - 4 gehäufte EL oder nach Geschmack mehr)
  • 1/8 Liter Wasser
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Brokkoli - in mundgerechte Stücke geschnitten
  • 1 große rote Paprika
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • ½ TL gemahlener Paprika, oder nach Geschmack
  • ca 40 g gehackte ungesalzene Erdnüsse (optional)

Erdnussbutter, Wasser, Zucker, 1 EL Sojasauce und Essig in einer Schüssel glatt rühren. Beiseite stellen.
Das Öl in einem Wok oder einer großen Pfanne auf mittlere Hitze erwärmen. Den rohen Brokkoli zufügen und ca. 6 Minuten unter rühren garen (darf etwas goldbraun anbraten). Das restliche Wasser und den letzten EL Sojasauce zugeben. Außerdem Paprika und Knoblauch. Ca. 2 - 4 Minuten unter rühren garen, bis das Wasser verdampft und die Paprika weich ist. Vom Herd nehmen, die Erdnusssoße einrühren und etwas pfeffern. Eventuell mit Erdnüssen garnieren.

Schmeckt super zu Reis oder Brot - aber auch pur.

Image via Pinterest

Freitag, 12. Juli 2013

Happy-Friday-Rezept | geröstete Kichererbsen

Image via http://pinterest.com/pin/421790321321523841/
Anders als sonst, habe ich dieses Happy-Friday-Rezept noch nicht selbst ausprobiert. Aber es steht ganz oben auf meiner Liste. Alle Zutaten sind da (sind ja nicht so viele) und in meinen freien zwei Wochen werde ich es ausprobieren. Versprochen!

Ich bin ja ein leidenschaftlicher Knabber-Fan *seufz*: Chips, gesalzene Nüsse etc. machen mich schwach und drücken immer wieder den "Nein-Nicht-Aufhören-Knopf" :(. Darum hab ich mit großer Freude diese deutlich leichtere und gesündere Snack-Alternative gefunden, die lecker klingt. Kichererbesen? Mag ich! Salz und Gewürze drauf? Super!

Los geht's (das Rezept und Fotos sind von dem sehr empfehlenswerten veganen Food-Blog eat-this!)

Man nehme:
  • 1 große Dose Kichererbsen (vorgekocht)
  • 1 EL Ölivenöl
  • Meersalz
  • Gewürze (z. B. Chiliflocken aus der Mühle, Kreuzkümmel, Curry, Knoblauchpulver, Garam Masala)

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Umluft: ca. 160 Grad). Kichererbsen abgießen, gut waschen und mit Küchenkrepp oder einem Handtuch abtrocknen (alle Enden zusammen nehmen und dann die Kichererbsen hin- und herbewegen, bis sie trocken sind).

Ofenblech mit Backpapier auslegen und die Kicher­erb­sen darauf verteilen, mit Öl beträufeln und gut durchmischen (mit den Händen). Noch einfacher geht es, die KE mit dem Öl in einem Gefrierbeutel zu vermischen. Wenn du getrocknete Gewürze nimmst, können die jetzt schon dazu.

Ab in den Ofen und ca. 30 Minu­ten rös­ten (ggf. mal zwischendurch wenden). Sind sie nach den 30 Minu­ten schön gold­braun gerös­tet - super! Ansonsten lass ihnen noch etwas Zeit.

Ab in eine Schüssel und nach Geschmack würzen.

Guten Appe­tit.

Freitag, 5. Juli 2013

Happy-Friday-Rezept | Spaghetti-Salat mit Pesto Rosso

Ich liebe (!) Nudeln! Ja! So! :) Sie schmecken, machen mich satt und glücklich und sind schnell zubereitet. Dieser Nudelsalat ist einer meiner Lieblingssalate und immer ein gern gesehener "Gast" auf Feiern. Er ist einfach und fix gemacht (auch, wenn die geschälten Paprikaschoten mich beim ersten Mal vorab etwas eingeschüchtert haben - alles halb so wild ;)). Die Menge reicht für ca. 6 Portionen.

  • 500 g Nudeln (Spaghetti oder andere Nudeln)
  • 1 Glas Pesto Rosso
  • ca. 10 halbierte Kirschtormaten
  • 1 Glas Oliven (grün oder schwarz)
  • 3 rote Zwiebeln (fein gewürfelt)
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 2 gelbe Paprikaschoten
  • 1 Knoblauchzehe (gepresst)
  • ggf. (für Nicht-Veganer oder eben die vegane Variante) Mozarella oder Schafskäse. Schmeckt aber auch ohne den Käse super
  • Optional noch ein paar geschnittene, getrocknete Tomaten und/oder etwas frischen Basilikum.
Nudeln kochen, etwas auskühlen lassen und mit Pesto vermischen. Paprika im Ofen auf Alufolie grillen, bis die Haut schwarze Blasen wirft. Dann in einen Gefrier- oder Müllbeutel füllen und 20 Minuten "schwitzen" lassen. So kann man die Haut einfach abziehen.
In mundgerechte Stücke schneiden und zufügen. Alle anderen Zutaten dazu, ggf. etwas nachwürzen und am besten lauwarm (höchstens in zimmertemperatur) genießen.

Guten Appetit!

Freitag, 28. Juni 2013

Happy-Friday-Rezept | Karamellisierter Tofu auf Rosenkohl


In meinem Lieblings-Online-Kochbuch habe ich dieses wundervolle Rezept gefunden und ausprobiert. Leider soll ich meinen Tofukonsum reduzieren, aber das heißt ja nicht, dass ich ihn ganz von der Speisekarte streichen muss ;). Dieses Rezept ist jedenfalls super lecker, geht mal wieder ruckizucki und schmeckt toll. Pur oder auch mit Reis.


Als Beilage reicht die Menge für ca. 4 Personen - als Hauptgericht für 2 Personen.

  • ca. 250 g festen Natur-Tofu (in dünne Scheiben geschnitten)
  • Meersalz
  • Oliven-oder Erdnussöl
  • 2 mittelgroße Knoblauchzehen, fein gehackt
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und gehackt (Walnüsse funktionieren auch super)
  • 3 Esslöffel Rohrzucker
  • 1/4 Tasse Koriander, gehackt
  • 250 g Rosenkohl, gewaschen und geschnitten

Tofu-Streifen in einer großen heißen Pfanne in etwas Olivenöl anbraten und salzen (ca. 4 Minuten bis er  goldbraun ist). Knoblauch und Pekannüsse zufügen und eine weitere Minute bruzzeln. Zucker drauf und ca. eine Minute karamellisieren. Vom Herd nehmen und den Koriander unterheben (wer keinen mag, kann auch Basilkum oder Petersilie nehmen). Beiseite stellen, den Rosenkohl kochen und schneiden. Auf dem Foto sind es feine Streifen, ich mag ihn auch durchaus nur halbiert.

In der gleichen Pfanne (es ist nicht nötig, sie zwischendurch abzuwaschen ;)) noch mal Olivenöl erhitzen und etwas salzen. Den Rosenkohl ein paar Minuten unter ständigem Rühren anbraten, bis er etwas Farbe angenommen hat. In einem Teller anrichten und den Tofu darauf schichten.

Guten Appetit!

Image via 101cookbooks.com

Freitag, 21. Juni 2013

Happy-Friday-Rezept | Pfirsich-Mango-Eis am Stiel

In Anbetracht der Temperaturen (sagte ich schon, dass Hitze nicht "meins" ist??!!! ;)) handelt es sich beim heutigen Happy-Friday-Rezept um eine nette Erfrischung.

Ich habe seit gefühlten Ewigkeiten diese "Do-it-yourself-Wassereis-Formen" in einer Küchenschublade rumfliegen und heute war es so weit: Ich habe mein eigenes Eis am Stiel hergestellt...

Ging super schnell, aber es ist noch im Gefrierschrank und irgendwie geht es auch nicht schneller, wenn ich im Halbstunden-Takt prüfe, ob es schon fertig ist (ich hab es ausprobiert ;)). Aber ich habe die "Grundmasse" schon probiert, bevor ich sie in die Form gefüllt habe - LECKER!

Hier ist das Rezept, wobei ich mich mehr grob als genau an die Angaben gehalten habe, weil es im Original ein amerikanisches Rezept ist (wo ja gern mit Cup-Angaben gerechnet wird). Auch das Foto stammt von dort, weil meine guten Stücke noch nicht fertig sind. Ich kann aber schon mal sagen, dass meine pürierten Pfirsiche nicht so gelb sind. Ich denke, man kann das Rezept auch gut mit Mango oder Ananas abwandeln (es gibt ja sogar im Bioladen fertiges Mangopüree, das dann auch eine tolle Farbe hat).

So, jetzt aber wirklich das Rezept (für 4 Portionen):
  • 1 Tasse pürierte Pfirsiche (wie gesagt: Meine Mengen liefen eher "nach Gefühl")
  • 1/4 Tasse Bio-Kokosmilch (ich hatte die von Rapunzel, die ist so schön cremig)
  • 1 TL gemahlene Vanille (ebenfalls Rapunzel)
  • 1-2 TL Zucker (ich hatte Agavendicksaft)
Alles zusammenmixen und gut pürieren (perfekt geht es im Vitamix), bis es eine dickflüssige Masse ist. In die Förmchen füllen und ab ins Tiefkühlfach. Am längsten dauert das Warten *trommel*...

Ich werde berichten, wie meine Exemplare gelungen sind :).

Image via motherthyme.com

Freitag, 14. Juni 2013

Happy-Friday-Rezept: Gurken-Senf-Curry (ayurvedisch)

Leider hab ich kein Foto geschossen, darum ein unverfängliches Bild ;).



Dieses Rezept hab ich mal bei Chefkoch.de gefunden und aufgrund der wenigen Zutaten (und, weil es schnell geht) ausprobiert. Ich muss gestehen, dass ich bei "warmer Salatgurke" immer irgendwie innerlich zusammenzucke, aber immer überrascht bin, wie lecker das ist. Man kann aber natürlich stattdessen auch Zucchini oder gemischtes Gemüse nehmen.

Zutaten für 2 Personen:


  • 1 EL Ghee oder Pflanzenöl
  • 1 große Salatgurke (ca. 500 g)
  • 1 Knoblauchzehen
  • 1 große rote Zwiebel
  • 1 TL Senfsamen (gibt's z. B. beim Inder)
  • 1 Messerspitze Kurkuma
  • 1 - 2 TL Curry (mild)
  • Meersalz zum Abschmecken
  • 500 ml Kokosmilch (möglichst eine Biovariante mit hohem cremigen Anteil)

Ghee (oder Öl) in einer Pfanne erhitzen und Senfsamen, Kurkuma, Curry, Zwiebeln und Knoblauch kurz anrösten (Vorsicht: Ggf. abdecken, weil die Senfsamen anfangen zu platzen und dann "springen"). Die gewaschenen, geschälte und entkernten Gurken in dicke Scheiben schneiden - zufügen und mit Kokosmilch ablöschen. 10 - 15 Minuten garen und noch mal abschmecken (salzen).

Schmeckt pur super oder mit Reis.

Image via fitforfun.de

Freitag, 7. Juni 2013

Happy-Friday-Rezept | Marrokanischer Karotten- und Kichererbsen-Salat!


















Heut bleibt die Küche kalt (wobei wir auch für diesen tollen Salat ein bisschen "bruzeln"...).

Das Rezept stammt aus einem meiner Leiblings-Foodblogs (1001 cookbooks) und er ist für mich ein absoluter Geschmacks-Knaller.

Dressing:
  • 1 Esslöffel Cumin (Kreuzkümmel)
  • 1/3 Tasse / 80 ml Olivenöl 
  • 2 EL frischer Zitronensaft
  • 1 EL Honig, Zucker oder Agavendicksaft
  • 1/2 TL feines Meersalz (oder mehr nach Geschmack)
  • 1/8 Teelöffel Cayennepfeffer
Rest:
  • Karotten raspeln (ca. 300 g)
  • 1 Dose gekochte Kichererbsen (ca 400 g). Waschen und gut abtropfen lassen
  • 100 g getrocknete Pflaumen oder Datteln (auf Kichererbsengröße geschnitten)
  • 30 g frische Minze, grob zerpflückt

Zum Garnieren: Gerösteten Mandelscheiben

Für das Dressing zunächst Cumin in einer trockenen Pfanne anrösten, bis es anfangt zu duften (ca. 1 - 2 minuten). Abkühlen lassen und und mit Olivenöl, Zitronensaft, Honig, Salz und Cayennepfeffer abschmecken und beiseite stellen.

In einer mittelgroßen Schüssel die Karotten, Kichererbsen, Trockenobst, Minze und Mandeln vorsichtig vermischen. Dressing drüber und sofort servieren (oder in den Kühlschrank stellen). Aber rechtzeitig rausnehmen, weil er zum Verzehr Zimmertemperatur haben sollte.

Image via 1001cookbooks.com

Freitag, 31. Mai 2013

Happy-Friday-Rezept | Paprika mit Quinoa-Füllung

Ich bin ja immer auf der Suche nach leckeren Quinoa-Rezepten und muss gestehen, dass mir Quinoa nicht immer schmeckt (hab schon viel ausprobiert und fand viele Rezepte ein bisschen fad). Warum ich es trotzdem immer wieder versuche, kannst du hier noch mal nachlesen ;). 

Das folgende Rezept hat mich überzeugt. Lecker und schnell gemacht:



                    Source: Foto und Rezept: eat-yourself-skinny.com via movenyo on Pinterest


4 Portionen, wenn man eine ganze Paprika pro Person rechnet:
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gehackt
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 Stangen Sellerie, gehackt
  • 1 EL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Peperonie entkernt und gehackt
  • 1 Dose Tomaten gewürfelt (abgießen, so dass die Stückchen und die Flüssigkeit getrennt sind - Flüssigkeit beiseite stellen.
  • 1 Dose Bohnen (im Rezept werden schwarze Bohnen verwendet, Kidneybohnen gehen aber auch super)
  • 3/4 Tasse Quinoa
  • 1 1/2 Tassen Wasser
  • 1 Tasse veganen Käse (z. B. Wilmersburger Pizzakäse)
  • 4 große rote Paprika, längs halbiert
  • Salz und Pfeffer

Öl in einem Topf bei mittlerer Hitze. Zwiebeln, Sellerie und Peperoni für ca. 5 Minuten andünsten, bis sie weich sind. Dann Kümmel und Knoblauch dazugeben und eine weitere Minute unter rühren dünsten. Tomaten dazu 5 Minuten kochen lassen, bis die meisten der Flüssigkeit verdampft ist.

Die Bohnen, Quinoa und 1 1/2 Tassen Wasser zufügen, abdecken und zum Kochen bringen. Hitze reduzieren, und weitere 20 Minuten köcheln (bis Quinoa weich ist). Eine Tasse veganen geriebenen Käse zufügen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wer keinen veganen Käse mag, kann ihn auch weglassen und einfach ein Topping aus Mandelmus (mit ein bisschen Wasser verdünnt) basteln, was auf die Füllung kommt, bevor die Paprika in den Backofen wandert.

Ofen auf 180 Grad vorheizen und die aufbewahrte Tomatenflüssigkeit in eine Auflaufform füllen. Dann die Paprikahälften mit der Quinoa-Mischung füllen und in die Auflaufform setzen. Mit Folie abdecken und  40 Minuten backen. 

Guten Appetit!

Freitag, 24. Mai 2013

Happy-Friday-Rezept | Pakoras mit Bratkartoffeln, Rosenkohl & Chutney

Wie versprochen kommt heute noch ein schönes Rezept zum Wochenausklang!

Übrigens ist das auch gleich der Auftakt zur neuen Blog-Rubrik: "Happy-Friday-Rezept". Mit anderen Worten: Ab sofort gibt es jede Woche ein tolles und von mir erprobtes Rezept für euch :).

Heute aus dem Kochbuch von Volker Mehl "Koch dich glücklich mit Ayurveda":



Pakoras mit Bratkartoffeln, Rosenkohl und Chutney (für 4  Personen)

Im Original wird ein tolles Johannisbeer-Apfel-Chutney gezaubert. Ich habe Mango-Chutney beim Bioladen meines Vertrauens gekauft und das war auch super lecker!

Zubereitung der Pakoras (Gemüsebratlinge mit Kichererbsenmehl)

  • 1 Karotte
  • 1 kleine Zucchini
  • 150 g Kichererbsenmehl (gibt es im Bioladen)
  • 1 TL Backpulver
  • 2 TL Currypulver
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/2 TL Chilipulver
  • 1 TL Zimtpulver (das ist der Clou!!)
  • 1 TL Meersalz
  • 1/2 TL Rohrzucker
  • 100 ml Wasser (oder nach Bedarf)
  • 5 EL Ghee (optional vegan mit 150 ml Sonnenblumenöl) zum Ausbacken

Karotte und Zucchini schälen bzw. waschen und grob raspeln. Das Backpulver mit allen Gewürzen und dem Mehl in einer Schüssel vermischen. Wasser dazu geben, bis ein Teig entsteht, der an Pfannkuchenteig erinnert (nicht zu flüssig, aber auch nicht zu fest). Das Gemüse dazu geben und gut unterrühren. Fett in der Pfanne erhitzen und für einen Fladen ca. 1 EL Gemüse-Teig-Masse in die Pfanne geben. Wie Kartoffelpuffer 4 - 5 Minuten von jeder Seite braten, bis sie schön goldbraun sind.

Zubereitung der Bratkartoffeln mit Rosenkohl:

  • 800 g Pellkartoffeln (am besten am Vortag gekocht)
  • 1 kleiner Bund glatte Petersilie
  • 500 g Rosenkohl (frisch oder TK)
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • 1 Prise Muskat
  • Salz und Pfeffer
  • 1 EL Ghee zum Anbraten (oder Sonnenblumenöl)

Kartoffeln pellen und in Scheiben schneiden. Petersilie waschen und fein hacken. Den Rosenkohl waschen und in 2 Liter Gemüsebrühe ca. 15 Minuten kochen (TK-Rosenkohl entsprechend weniger). Bis her bissfest ist. Abgießen, Rosenkohl evtl. halbieren (ich hab ihn ganz gelassen). Kartoffeln und Rosenkohl im Fett goldbraun braten. Kurz vor Schluss die Kräuter dazugeben, gut durchmengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit dem Chutney auf einem Teller anrichten (Achtung: Das Chutney sollte Zimmertemperatur haben - nicht zu kalt direkt aus dem Kühlschrank essen).

Guten Appetit!! Ich freu mich auf eure Rückmeldungen :).


Image via fortheloveofyum.wordpress.com